Starke Frauen - geringe Sichtbarkeit?

Shownotes

Themen dieser Folge • Weltfrauentag und lokale Perspektiven • Engagement von Frauen in Vereinen und Initiativen • Wahrnehmung und öffentliche Sichtbarkeit • persönliche Beispiele aus Lüdenscheid • Engagement im Alltag und im sozialen Bereich • warum manche Geschichten stärker erzählt werden als andere

In der Folge erwähnt

Initiativen und Organisationen • Soroptimist International Club Lüdenscheid https://clubluedenscheid.soroptimist.de/home • Lions Club Lüdenscheid Minerva https://luedenscheid-minerva.lions.de • Aktionsbündnis 8. März Lüdenscheid https://aktionfrauen.wordpress.com • Friedensgruppe https://www.friedensgruppe-luedenscheid.de • Ge-denk-zelle Lüdenscheid e.V. https://www.ge-denk-zellen-altes-rathaus.de • TUMO Zentrum für kreative Technologien Lüdenscheid https://luedenscheid.tumo.de

Unternehmen aus Lüdenscheid • Bäckerei Engelhardt https://www.baeckerei-engelhardt.com • Fleischerei Geier https://fleischerei-geier.de • Metzgerei Cro https://kroh-fleischwaren.de

Personen aus Lüdenscheid • Karin Lenz https://www.come-on.de/luedenscheid/die-vielen-farben-des-lebens-trauer-um-karin-lonny-lenz-94185000.html • Heidi Klüttermann https://www.come-on.de/luedenscheid/heidi-kluettermann-aus-luedenscheid-ist-mit-82-jahren-gestorben-94158149.html • Heike Müller-Bärwolf https://b-invest.org/uber-uns/ • Sandra Neumann (geb. Möller) https://de.wikipedia.org/wiki/Sandra_Neumann

Feedback und Hinweise

Kennt ihr Frauen aus Lüdenscheid oder dem Märkischen Kreis, die mehr Aufmerksamkeit verdienen oder deren Geschichten erzählt werden sollten?

Schreibt uns gerne.

Mail: tips@maerkmal.de Instagram: maerkmal

Transkript anzeigen

Navin:

Herzlich willkommen zum Maerkmal, dem Podcast aus Lüdenscheid in der Märkischen Kreis.

Navin:

Mein Name ist Navin Mani und ich sitze hier mit Philipp Brinkmann.

Navin:

Hallo Philipp.

Philipp :

Hallo Navin.

Navin:

So, heute haben wir einen besonderen Tag und wir haben auch ein besonderes Thema.

Philipp :

Ja, das stimmt.

Philipp :

Wir sind ja Väter von zwei Töchtern, deswegen ist uns dieser Tag natürlich besonders wichtig.

Navin:

Genau. Ich glaube, das veröffentlichungsdatum und die ersten Hinweise sollten es schon verraten haben,

Navin:

der Weltfrauentag. Und das ist eine Folge, ich glaube, die Folge, bei der wir bisher am meisten recherchiert haben.

Philipp :

Das stimmt, aber trotzdem gefühlt nicht so vorbereitet sind.

Philipp :

Oder doch vorbereitet sind, aber auf jeden Fall es schwierig ist, es zu durchdringen.

Navin:

Also, vielleicht fangen wir mal mit unseren Gedankengängen an.

Navin:

Wir hatten so eine provokante These.

Navin:

Willi und Söhne, Sauerle in der Jungs und Bergstadtbrüder gibt es keine Frauen, die

Navin:

sich in Lüdenscheid engagieren.

Philipp :

Genau. Und andererseits weiß man irgendwie oder auch gefühlt, dass eigentlich Frauen

Philipp :

super viel engagiert sind an allen möglichen Ecken, aber irgendwie ist die Wahrnehmung nicht

Philipp :

so da, das wird nicht drüber gesprochen oder es wird sich nicht so produziert. Da ist die Frage

Philipp :

eigentlich, wo hängt's, wie kommt's, warum gibt's nur die Söhne und die Jungs und die Brüder und

Philipp :

Und nicht auch die Schwestern.

Navin:

Die Mädelsschwestern?

Philipp :

Ja.

Philipp :

Töchter.

Navin:

Töchter.

Navin:

Die Männer gibt's nicht und die Frauen auch nicht.

Philipp :

Das stimmt.

Navin:

Aber jetzt nicht noch ein Männerclub, sonst können wir ärger.

Philipp :

Ja gut, da gibt's ja historisch auch ein paar.

Philipp :

Also werden wir nicht umsonst auch mehrere Lions-Clubs in Lünenscheid und mehrere Rotary-Clubs,

Philipp :

Das ist auch immer ein Thema, weil ich glaube einer der Lions Clubs um gleich rein zu steigen ist ja auch ein reiner Frauenclub.

Philipp :

Und ich glaube die Rotary Clubs haben sich auch mal aufgrund dieser Fragestellung auch erweitert.

Philipp :

Inzwischen glaube ich, hat sich das alles reguliert.

Philipp :

Und ich weiß auch gar nicht, wie da bei allen Clubs so die die Ämter besetzt sind.

Philipp :

Aber ich glaube trotzdem, dass der Eindruck da auch standhält, dass die Quote der wahrnehmbaren Frauen in größeren Positionen und Ämtern

Philipp :

nicht wahrgenommen wird, obwohl sie ja tatsächlich irgendwo da sind. Also tatsächlich, weil ich habe

Navin:

ja auch keine Zahlen, aber Gefühle zu das, was man kennt, sind die Männer in meiner Wahrnehmung,

Navin:

also ich nehme mehr, wenn er Männer war, aus denen sind das Vereine, Servicevereine, ja,

Navin:

Ja. Aber ich weiß natürlich, da gibt es sehr engagierte Frauen.

Navin:

Aber irgendwie weniger sichtbar.

Navin:

Das scheint so ein Thema, wenn wir vielleicht ein paar Beispiele haben.

Navin:

Wo das zeigt.

Philipp :

Das zeigt ja schon die das zeigt ja schon die die Schwierigkeit dieser Folge,

Philipp :

die die Vorsicht, die man in den Überlegungen hat,

Philipp :

um einfach angemessen zu reflektieren, was die Fragestellung ist bzw. was die Wahrnehmung ist.

Philipp :

Reden wir mehr über Männer und machen mehr Männer, weil wir mehr Männer wahrnehmen, die was machen.

Navin:

Ich weiß nicht, warum Männer sind, also liegt das daran, dass es ein Bubble ist.

Philipp :

Genau, dass wir das so wahrnehmen. Gibt es irgendwelche Narrative aus denen das entsteht?

Philipp :

Wie ist es überhaupt aus, wenn wir versucht ein bisschen zu erruieren vorher, wie die

Philipp :

Selbstwahrnehmung ist, auch wenn das sehr stichprobenartig war.

Philipp :

Aber auch da war es sehr gemischt.

Philipp :

Es gibt ganz viel, es gibt ja ganz wenig.

Philipp :

Und auch die Ursachen dafür sind mir auch nicht sofort ersichtlich.

Philipp :

Da gibt es bestimmt mehrere Ansätze, das zu erklären.

Navin:

Aber wir haben ja ein bisschen gemutmaßt, wo das herkommt.

Navin:

Ich glaube, wir sollten das nicht wirklich kundtun, weil das sehr mensplaining und absolutes

Navin:

Halbwissen ist.

Navin:

Da müssen wir, glaube ich, einfach nochmal in die Runde fragen, ist das überhaupt so,

Navin:

wie Sie wir sehen?

Navin:

Sind weniger Frauen sichtbar oder vielleicht sind auch weniger Frauen aktiv?

Navin:

Und wenn das so ist, warum ist das so?

Navin:

Also, wir haben ja ein paar Leute, ein paar Leute, das ist schon tatsächlich einiger angeschrieben,

Navin:

angefragt, hey, wie sieht's aus?

Navin:

Wir wollen eine Folge zum Weltfrauentag machen und die prägensten Frauen Lüdenscheids vorstellen.

Navin:

Den kannst du dir empfehlen.

Navin:

Oft war die Antwort, lass mich kurz überlegen, an die fallen mir nicht viele ein.

Navin:

Also ein paar haben wir, die kommen vielleicht, da kommen wir vielleicht auch oft zu.

Navin:

Aber das war eine Antwort, die wir relativ häufig gehört haben.

Navin:

Vielleicht liegt es wirklich daran, dass wir die Falschen gefragt haben, die in unserer Bubble sind und nicht die, die außerhalb sind.

Navin:

Vielleicht gibt es viele, vielleicht gibt es welche, die wir einfach nicht sehen, aber da würden wir uns freuen, wenn ihr einfach mal...

Navin:

Ja, schreibt in den DMs einfach kommentiert oder gerne auch uns direkt anspricht.

Navin:

Weil da haben wir eine kleine Lücke.

Philipp :

Ja, wir brauchen sowieso mehr weiblichen Input, nicht nur für diese Folge oder für dieses Thema,

Philipp :

sondern generell wäre das natürlich wünschenswerter.

Philipp :

Und genau, wie du schon sagst, ich glaube, es wäre total spannend da, noch mehr Sichten darauf zu bekommen

Philipp :

und zu verstehen, ist überhaupt irgendwie ein Problem.

Philipp :

Ist ja irgendwie wirklich weniger sichtbar und wahrnehmbar?

Philipp :

oder es ist eigentlich ganz viel und es wird nur medial nicht wahrgenommen oder neben

Philipp :

wie das einfach nicht war. Da gibt es ja verschiedene Ansätze für. Und selbst wenn es so wäre,

Philipp :

warum, was ist der Grund dafür? Also gibt es ja verschiedenste Erklärungsmuster, die man da anführen kann.

Philipp :

Bei meiner Wahrnehmung ist schon, dass viele Frauen sehr engagiert und sehr aktiv sind, aber sie sind

Philipp :

meiner Wahrnehmung nicht so oft in der Presse oder so als organisierte,

Philipp :

organisierte Gruppe wahrnehmbar?

Navin:

Ich meine, das können wir vielleicht ändern.

Navin:

Also vielleicht haben wir eine Chance da irgendwie ein bisschen scheinwerferlich,

Navin:

da ein paar Leute zu lenken.

Navin:

Oder vielleicht kriegen wir auch eine Erklärung, warum das.

Navin:

Vielleicht ist es auch gewollt.

Navin:

Vielleicht möchte man das auch einfach nicht.

Navin:

Ist ja auch legitim.

Navin:

Ich möchte nicht in der Öffentlichkeit stehen.

Navin:

Ich möchte gar nicht alles positive und negative, was da kommt, abkriegen.

Philipp :

Klar. Und kann ja auch oftmals sein, wenn man sich für eine Sache einsetzt,

Philipp :

wie es jetzt ja auch zum heutigen Tag ein Aktionsbündnis gibt.

Philipp :

Da steht dann vielleicht das Thema im Mittelrund.

Philipp :

Und nicht so sehr die Person, die das macht.

Navin:

Vielleicht sollte man kurz, das hast du gerade schon erwähnt,

Navin:

das Aktionsbündnis 8. märz.

Navin:

Das ist, glaube ich, eine deutschlandweite Sache, die auch einen Lüdenscheid in Ableger hat.

Navin:

Der wird jedes Mal am 8. März, also quasi heute, demonstriert für die Rechte der Frauen gegen Missbrauch von Frauen.

Navin:

Das ist auch gar nicht so ganz kleine in Lüdenscheid, um die 100 Teilnehmer in der Regel.

Navin:

Ich weiß nicht genau, was dieses Jahr passiert, aber jetzt aufzurufen,

Navin:

zu gehen ist wahrscheinlich ein bisschen zu spät, aber man sollte es mitgekriegt haben.

Navin:

Einfach mal gucken, was in der Zeitung hinterher so stand.

Philipp :

Ja, genau. Ist ja auch wieder ein Indikator und eine Fragestellung, wie das dann eben auch kommuniziert und wahrgenommen wird,

Philipp :

auch in der Öffentlichkeit hier.

Philipp :

Ich hatte ja vorher auch schon mal geguckt und gesucht, wie generell als auch im merkischen Kreis ist oder

Philipp :

Wir hatten vorgespräche auch schon auch wahrnehmbare Persönlichkeiten.

Philipp :

Bei Wikipedia gibt es ja mal so Einträge über relevante Personen der Stadt.

Philipp :

Und wenn man da die Städte des Märkischen Kreises abfährt,

Philipp :

habe ich jetzt bei den ersten 7, 8 Städten eine Quote gehabt, von 1 zu 10 ungefähr.

Philipp :

Wo auf 10 Männer eine Frau kam, die erwähnt wurde.

Philipp :

Und das ist ja schon komisch.

Philipp :

Also das irritiert mich ja, weil es ist ja nicht in keinster Weise repräsentativ und die Menschen,

Philipp :

egal ob man oder Frau, gibt es ja.

Philipp :

Und das ist dann ja für mich auf jeden Fall irritierend, dass sie da nicht so punktuell jetzt bei dieser

Philipp :

Fragestellung überhaupt auftauchen.

Navin:

Ja, das ist also die Frage, wer das Häufig ist, warum aber gut, ich glaube, die werden wir bei dir jetzt nicht klären können.

Philipp :

Gucken wir lieber drauf, was wir kennen und versuchen ein bisschen das, was wir wahrnehmen

Philipp :

oder gefunden haben, irgendwie auch ein bisschen mehr in die Öffentlichkeit zurück.

Navin:

Ja, dann ich fange mal an mit was sehr persönlichem.

Navin:

Diejenige, die ich jetzt gefragt hätte, sag mal, was sind die erfolgreichen Frauen, die

Navin:

man hier kennen muss in Lüdenscheid, kann ich leider nicht mehr fragen, weil sie leider

Navin:

vor kurzem gestorben ist, meine Tante, die eine Riesenlücke hinterlassen hat.

Navin:

Aber auch gerade auch für viele Frauen.

Navin:

Ich habe das mit vielen jetzt besprochen.

Navin:

Ich glaube, was sie geleistet hat, auch unbewusst für Frauen,

Navin:

also indem sie einfach ihr Leben gelebt hat.

Navin:

Es gibt einen schönen Zeitungsartikel.

Navin:

Mit Sicherheit kann ich, also ich möchte jetzt nicht alles hier besprechen,

Navin:

aber wer da auch was hören möchte, was ich glaube, was sie alles geleistet hat,

Navin:

können wir gerne nochmal besprechen.

Navin:

Das ist schon viel.

Navin:

In der Generation aufzuwachsen, Grenzen zu verschieben, das ist besonders.

Navin:

Aber warum hätte ich Sie jetzt das Erste gefragt?

Navin:

Sie.

Philipp :

Ganz kurz wollen wir einmal kurz erwähnen, um wie das überhaupt geht.

Navin:

Hab ich den Namen nicht gesagt.

Navin:

Nein, Karin Lenz, Tante, Partner, Tante, Nachbarin, alles auf einmal.

Navin:

Also tatsächlich sehr nah dran.

Navin:

Und sie war bis zu ihrem Tod die erste Vorsitzende der Soroptimisten in Lüdenscheid.

Navin:

Und das ist wahrscheinlich, wenn man über Frauen in Lüdenscheid oder auch engagierte Frauen in Lüdenscheid redet,

Navin:

wahrscheinlich sowieso der erste Anlaufpunkt, der, vielleicht tu ich jetzt anderen wieder unrecht,

Navin:

aktivste Verein gewesen, die auch wirklich Auftretenung für andere auch was tun.

Navin:

Also mit Sicherheit gibt es auch Frauen Skatrunden, Frauen Doppelkopfrunden oder andere Sachen, die eher so unter sich.

Navin:

Wir machen das aus Freizeitgründen.

Navin:

Aber dieser Gedanke, wir machen was für andere. Wir spenden, wir sammeln, wir helfen und trinken nicht nur Kaffee und essen kuchen.

Navin:

Da sind, glaube ich, diese Soroptimisten sehr weit vorne.

Navin:

Ich hatte letztendlich, wie ich lange gesagt, vier Jahre hier, seitdem immer wieder vor

Navin:

zur Quiznacht von denen zu gehen.

Navin:

Ich habe es nicht ein einziges Mal geschafft, was mich natürlich jetzt wirklich ärgert.

Navin:

Egal, wann die nächste ist, ich habe die wurde, glaube ich, verschoben, weil es ist leider

Navin:

nicht nur meine Tante gestorben, sondern auch die Heidi Klüttermann, die auch zu diesen

Navin:

bekannten Frauen in Lüdenscheid gehörte, die, man kennt sie, also wegen, wenn man

Navin:

jemals was vom Ballett gehört hört, hat in Lüdenscheid, der wird nicht an der

Navin:

Heidi Klütermann vorbeigekommen sein. Die haben die Quiz, die Quiznacht wurde

Navin:

verschoben. Ich, vielleicht ist es dann klarer, aber im Moment weiß ich es nicht,

Navin:

bis wohin die verschoben ist. Die Infos fehlt mir, fehlen mir gerade, aber das

Navin:

das werden wir auf alle Fälle verlinken und ich werde auf alle Fälle da sein.

Navin:

Philipp, ich gehe davon aus, dass du auch da bist.

Philipp :

Ja, auf jeden Fall.

Philipp :

Ich wusste bis gerade noch nicht davon, dass es das gibt.

Philipp :

Ich habe auch gerade die ganze Zeit während du gesprochen,

Philipp :

hast darüber nachgedacht, ob dieser Verein eigentlich für alle ist

Philipp :

oder ob das primär für Frauen ist oder ob das ein Verein für alle ist,

Philipp :

der sich für die Frauenrechte einsetzt.

Philipp :

Weil wenn ich mich an die Pressebilder erinnere,

Philipp :

habe ich da bisher noch keinen Mann gesehen und es würde mich auch wundern.

Navin:

Da sind auch keine Männer drin, das ist ein reiner Frauenverein.

Navin:

Was ich völlig okay finde, was natürlich auch.

Navin:

Ich glaube, auch so geschützte Räume brauchen wir, um auch mal einfach quatschen zu können,

Navin:

ohne irgendwelche Männer dabei.

Philipp :

Ja, ich glaube, das geht ja für beide Seiten.

Philipp :

Ich glaube, das ist ja auch immer die Frage, ist das was Ausschließendes oder ist das einfach

Philipp :

nur was, was halt für den Austausch manchmal sinnvoll ist, untereinander zu sein. Das ist ja

Philipp :

genauso wie es andere Austauschrunden gibt, wo man einfach Themen oder Personen bezogen

Philipp :

unter sich ist. Nee, das ist ja auch vollkommen richtig und vollkommen gut. Ich glaube, es gibt

Philipp :

zwei, drei von der Kategorie. Ich glaube, der eine Lions-Club ist auch ein reiner Frauenklub,

Philipp :

wie ich für den schon erwähnt, Minerva. Da wird es ja genauso sein und das ist ja auch vollkommen

Philipp :

vollkommen okay, weil es ja nicht ums Ausschließen geht, sondern ich glaube eigentlich eher um

Philipp :

so ein, vielleicht in der Vergangenheit mal einen Kontrapunkt, aber dann wie du schon gerade gesagt

Philipp :

hast auch einfach ein Netzwerk unter sich. Ich weiß auch gar nicht, wie das Netzwerk zum Beispiel

Philipp :

auch unter den Unternehmerinnen in Lüdenscheid ist. Wir haben ja durchaus einige bekannte,

Philipp :

junger älter die ja das stattbild auch stark mit geprägt haben also fangen wir

Navin:

bei der reihenfolge bei den ältesten an

Philipp :

ich kenne keine geburtsdaten jetzt bist du auf dich alleine gestellt also ich

Navin:

würde behaupten frau engelhardt gehört zu den älteren auf jeden fall zu den

Philipp :

Erfahrensten wahrscheinlich. Also die, ich weiß gar nicht ob sie aktuell immer noch im Laden steht,

Navin:

vor kurzem Stand sie es noch und das ist absolut beeindruckend. Ich habe da als Kind schon mal

Navin:

die Brötchen geholt, das war so die erste Erfahrung, machen wir was selbstständig, gehen wir

Navin:

Brötchen um und wir haben da eine Nähe gewohnt. Sie ist immer noch da, finde ich beeindruckend,

Navin:

Tolle Frau, aber hat jetzt natürlich auch viele, viele Jahre schon in der Bäckerei auf dem Buckel.

Navin:

Also das ist prägend für die Stadt und das immer noch, nicht immer noch, das ist ja gar falsch.

Navin:

Ist die einzige handwerkliche Bäckerei in Lüdenscheid, die es noch gibt?

Philipp :

Ja, ich glaube, wir wollen jetzt keinen Exkurs machen, aber ich glaube, man kann Engelhardt gar nicht

Philipp :

hoch genug einordnen in der Relleranz für die Identifikation dieser Stadt. Also ich glaube,

Philipp :

egal wen ich in Lüdenscheid kenne, ich weiß immer sicher, dass diese Menschen alle am Wochenende

Philipp :

irgendwann bei Engelhard halten. Und ich war früher schon als kleiner Junge mit meinem Opa da,

Philipp :

die Brötchen das Gebäck holen und ich weiß noch wieder, der auch alle kannte. Und die Leute sind

Philipp :

da ja auch, also nicht nur Frau Engelhard selbst, sondern auch ihre Angestellten. Das sind Gesichter,

Philipp :

die du teilweise jahrelang kennst. Das ist ein Familienunternehmen. Es ist so erfolgreich.

Philipp :

Und egal, welche Veranstaltung irgendwo ist, die Leute fragen, ja, du riechst es schon, du

Philipp :

siehst es schon an einem Brötchen. Das sind die Brötchen von Engelhardt. Da ist auch noch Substanz

Philipp :

drin und nicht nur Luft. Also ich bin ein Fan, du hörst es, ich will auch nicht zu lange darüber

Philipp :

reden, aber das ist einfach, ich finde es beeindruckend, weil es bedarf so viel Einsatz und

Philipp :

so viel Engagement, so einen handwerklichen Betrieb auf diesem

Philipp :

Niveau über Jahrzehnte relevant zu halten und auch am Leben zu

Philipp :

halten und also ja, wie du schon sagst, großen Respekt an

Philipp :

Frau Engelhardt.

Navin:

Dann gibt es was ähnliches. Noch einen handwerklichen Betrieb,

Navin:

der auch von der Frau geleitet wird und auch über die Grenzen

Navin:

hinaus bekannte ist, Frau Geier, also nicht Frau Geier ist der Laden

Navin:

sondern das ist die Frau natürlich dazu. Geil, ja die Fleischerei. Egal wo ich bin, ich geb mit denen an.

Navin:

Also wenn ich irgendwie außerhalb von Lünscheid bin, erzähle ich von unserer preisgegründeten

Philipp :

Metzgerei. Oder Fleischerei, den Unterschied kenne ich gar nicht. Ich glaube Metzgerei ist

Philipp :

richtig. Ich glaube Fleischerei sind sie auch, aber, na jetzt bin ich auch für unsichert wieder. Ich

Philipp :

Ja, übrigens, das wird auch mal schön, wenn Engelhardt und Gaia wieder in der Innenstadt

Philipp :

wären, oder?

Philipp :

Also, ich...

Navin:

Also, ich finde, jetzt bin ich dabei.

Navin:

Ich liebe es gerade, dass Engelhardt Gaia bei mir in der Nähe ist.

Navin:

Ich bin unvernüftig auf beide.

Philipp :

Ja, okay, da oben.

Philipp :

Gut, die würden ja den nicht weggehen, aber früher hatten die ja zwei, drei Standorte

Philipp :

in der Stadt, ne?

Philipp :

Und ich glaube, Engelhardt war nie in der Stadt, sollte aber.

Philipp :

Aber jetzt sind wir immer ehrlich. Zu einem Stadtleben, gerade so in der Altstadt, ich könnte es mir so gut vorstellen.

Philipp :

Von mir aus, beide ist auch in einem Laden.

Philipp :

Ich find's schön.

Philipp :

Die schweifen ab, sorry.

Navin:

Ich bin ja regelmäßig, ich spreche das mal an.

Navin:

Das wäre natürlich cool.

Navin:

Aber also, Frau Greier sieht man tatsächlich ja überall.

Navin:

sei es eine Kulturveranstaltung auf dem Bautz.

Navin:

Es ist selten, dass ich sie in der Woche nicht sehe.

Philipp :

Ja.

Navin:

Jetzt geht es jetzt an meinem Verhalten liegen.

Navin:

Und lecker.

Navin:

Ich mag es da wirklich.

Navin:

Ich will die anderen, wenn Metzgereien, Fleischereien auch kurz.

Navin:

Auch Cro ist weiblich geführt zum Beispiel.

Philipp :

Ja, wusste ich gar nicht.

Navin:

Ich glaub zumindest im Duo.

Navin:

Und auch gut.

Navin:

Da gibt's das einzige Ort, den ich kenne oder kannte, wo es mal Pferdewurst gab.

Philipp :

Ja, das war ja früher eine Zeit lang gar nicht so unüblich, dass es es gab.

Navin:

Aber ich kenne jetzt auch keinen Laden, wo es das gab.

Navin:

Also das hör ich jetzt von dir das erste Mal.

Navin:

Wir schweifen komplett ab, aber das ist nicht ungewöhnlich.

Philipp :

Wen haben wir noch?

Navin:

Wen haben wir noch?

Navin:

Wenn ich an bekannte Frauen in den Stadt denke,

Navin:

ich merke, wenn ich durch die Stadt gehe und meine Mutter bei mir ist,

Navin:

es ist echt schwer durchzukommen, die scheint relativ gut vernetzt zu sein.

Navin:

Wir hatten neulich, hat ich mit meiner Mutter, haben wir eine Bekante getroffen und dann

Navin:

sagste, ach, ich erinnere mich noch, wie du mein Opa gepflegt hast zu meiner Mama.

Navin:

Ich habe das nicht hingekriegt.

Navin:

Meine Mama ist jetzt auch über 70 und die Bekante war über 80 und der Opa, ich habe

Navin:

es nicht hingekriegt, aber es geht auf.

Navin:

Es geht rein rechnerisch auf und das scheint so zu passen, aber meine Mama ist, glaube ich,

Navin:

der Pflege seit Jahrzehnten hier aktiv. Und ich glaube, man hat relativ viele Leute auch mitgeprägt.

Navin:

Also da ist es ein schönes Beispiel für eine Frau, die, die man am Weltfrauen-Tag vielleicht auch

Philipp :

erwähnen sollte. Vielleicht ist es auch schon ein ganz guter Ansatz, nicht um Erklärung zu

Philipp :

liefern, aber um die Vielschichtigkeit auch in der Wahrnehmung zu machen. Weil das ist ja

Philipp :

ein Unterschied zwischen der öffentlichen Wahrnehmung und der, sag ich mal, persönlichen

Philipp :

Wahrnehmung. Und jetzt ein ganz anderes Beispiel, aber da muss ich natürlich nachziehen. Ich habe

Philipp :

das immer wahrgenommen. Meine Mutter hat sehr lange viele Jahrzehnte für die Stadt in der

Philipp :

Jugendfamilienhilfe gearbeitet. Und bei mir ist es ähnlich wie das, was du gerade beschrieben hast,

Philipp :

aber auf andere Art und Weise, da kommen dann Männer oder Frauen zu ihr mit ihren Kindern und sagen,

Philipp :

hier, ich habe jetzt das und das und macht das und das und das geht uns gut und so, die selber mal

Philipp :

die Unterstützung über die Jugendfamilien hilft hat, als die selber Kinder waren. Und das habe ich

Philipp :

selber, weil ich dann ja auch Kind war, mitbekommen und sehe das dann jetzt 30 Jahre später, wenn sie

Philipp :

dir dann trifft, bloß das ist was, was wahrscheinlich nie in irgendeiner Zeitung stehen wird und worüber

Philipp :

nie jemand berichtet, weil da keine Struktur als solches hintersteht, sondern dass einfach

Philipp :

tägliche Arbeit, soziale Arbeit ist, die dann nicht so in Erscheinung tritt. Vielleicht ist

Philipp :

das auch einer dieser Schichten in dieser Torte der Wahrnehmung, die dann eine Rolle spielt.

Navin:

Mir kommt gerade so ein Gedanke, wir haben jetzt über deine Mama, über meine Mama,

Navin:

über meine Tante, wahrscheinlich kommen wir gleich noch auf unsere Töchter zu sprechen und

Navin:

Und meine Schwester, wenn wir über die jüngere,

Navin:

bekannte Frauen in dieser Stadt sprechen, werden wir auch über sie sprechen.

Navin:

Ob sie da nicht vielleicht wirklich daran liegt, dass es einfach, die sehen wir,

Navin:

weil es ist halt nur, die sind nah dran bei uns.

Navin:

Ich befürchte wirklich, wir sehen viele einfach nicht.

Philipp :

Ja, das kann sehr gut sein.

Philipp :

Ich habe mich auch vorhin schon kurz gefragt, inwiefern das eigentlich eine Rolle spielen

Philipp :

sollte oder nicht.

Philipp :

Also eigentlich sollten wir, wäre es ja gut, wenn wir gar nicht diese Frage stellen, aber

Philipp :

wir würden diese Frage ja auch nicht stellen, wenn es irgendwie halbwegs ausgeglichen wäre

Philipp :

in der Wahrnehmung.

Navin:

Ja, das ist, tatsächlich, wir haben ja heute viel miteinander geredet.

Navin:

Ich muss sagen, es ist ein merkwürdiger Podcast.

Navin:

Ein bisschen rumstammeln und nicht genau wissen, wo wir hinwollen, ob wir uns eigentlich

Navin:

uns sehr gut vorbereitet haben.

Navin:

Aber wie ihr seht, hört, haben wir Lücken, die wir nicht erklären können.

Navin:

Und ich würde das gerne anders haben.

Philipp :

Ja, ich glaube, das ist ja, wir verstehen uns ja ein bisschen als Plattform.

Philipp :

Wir sind ja nicht hier, um Unterhaltung zu liefern, nur oder wir sind ja nicht hier,

Philipp :

um wie eine Radiomorgenschow über den Tag zu informieren,

Philipp :

sondern wir versuchen ja eigentlich das, was uns irgendwie beschäftigt,

Philipp :

unsere subjektive Sicht und Wahrnehmung irgendwie,

Philipp :

die auch so ein bisschen von außen ist.

Philipp :

Und gleichzeitig auch von innen,

Philipp :

ja, zu transportieren und Fragen zu stellen

Philipp :

und Gedanken irgendwie laut zu sagen,

Philipp :

wo wir glauben, dass es sich lohnt, darüber zu sprechen.

Philipp :

Und wir darüber nachdenken wollen laut.

Philipp :

Ich finde, laut ist nachdenken total gut.

Philipp :

Und das wirkt manchmal auch ein bisschen abschweifend oder staccato oder unvorbereitet.

Philipp :

Aber ich glaube, das ist das, was es irgendwie ausmacht.

Philipp :

Weil ich glaube, wenn man das dann hört, dann denkt man auch selber vielleicht

Philipp :

drüber nach und stellt sich die Frage und diese offene Raum ist vielleicht schöner,

Philipp :

als zu sagen, hey, hier ist die Antwort und so tickt die Welt.

Navin:

Das ist vielleicht gleich auch so eine, jetzt muss ich tierisch aufpassen,

Navin:

typisch männliche Eigenschaft.

Navin:

Wir haben nicht so richtig einen Plan, wir haben die Idee weg, was schon drauf los.

Navin:

Und uns ist egal, wie das wirkt.

Navin:

Das stimmt nicht. Und egal, das ist nicht.

Navin:

Aber. Ist es nicht schlimm, wenn es auch mal schief geht?

Navin:

Vielleicht ist es auch.

Navin:

Sind deswegen auch weniger Frauen zu sehen, zu hören, weil.

Navin:

Man doch gesellschaftlich vor den Konsequenzen Angst hat, wenn man sich exponiert.

Navin:

Wir sind beide riesig.

Navin:

Wir haben keine Angst, wenn wir draußen sind.

Navin:

Ich weiß von vielen Frauen, dass sie Angst haben, sei es vor irgendwas oder auch tatsächlich Erfahrung hatten, die das beeinflussen.

Philipp :

Klar, es ist ja auch, also es ist nicht so unrecht,

Philipp :

gibt es ja schon die von uns angesprochenen Organisationen.

Philipp :

Und ich glaube, dass nicht nur mit den Erfahrungen,

Philipp :

sondern auch einfach mit den Informationen und Zahlen,

Philipp :

wie sie natürlich auch einfach so sind,

Philipp :

die Realität für eine Frau oftmals eine andere ist für ein Mann.

Philipp :

Das ist für uns, also für mich auch nach wie vor oftmals schwer zu nachzuvollziehen,

Philipp :

weil ich mir denke, ja, aber es ist vielleicht nicht einfach zu sehr Vorsicht oder zu viel

Philipp :

Angstmacherei, aber natürlich wenn ich irgendwo her gehe. Ich erinnere mich zum Beispiel,

Philipp :

was du jetzt gerade sagt, von der Körpergröße und von der Präsenz. Für mich zum Beispiel

Philipp :

auch als Kind waren viel mehr Dinge viel beängstigender aus dem einfachen Grund, weil

Philipp :

ich habe die Gefahr ganz anders wahrgenommen. Ich glaube, dass das wahrscheinlich für einige

Philipp :

Frauen auch so ist, dass man sich da unsicherer fühlt. Es ist ja vielleicht auch in manchen

Philipp :

Ecken oder Gegenden oder Urzeiten oder Umständen auch für eine Frau unsicherer als für ein

Philipp :

Mann. Und das vielleicht auch was, was in die öffentliche Wahrnehmung an so einem Tag wie

Philipp :

heute gehört, dass man da auch immer wieder darauf aufmerksam macht, auch dass wir Männer

Philipp :

das wahrnehmen, dass es ein Unsicherheitsgefühl von Frauen gibt, was real ist.

Navin:

Ja, also das Gefühl ist mit Sicherheit immer real, weil das wenn du das äußerst ist,

Navin:

ist es einfach nun mal da.

Navin:

Und damit wirst du es auch ernst nehmen.

Navin:

Man könnte jetzt argumentieren, dass das Objektiv vielleicht anders ist, dass es ein

Navin:

Wahrnehmungsthema ist, aber das ist ja erstmal dann völlig zweitrangig, sondern das Gefühl

Navin:

dann das Ausschlaggebende.

Philipp :

Ja, absolut.

Philipp :

Absolut. Und wenn man sich die Zahlen anguckt, also statistisch werden Männer

Philipp :

selten davon Frauen überfallen und sind auch mehr Opfer von Gewalt oder

Philipp :

Belästigung Frauen und Täter mehr öfters Männer. Also da ist schon was dran.

Philipp :

Ob das jetzt hier bei uns in Lüdenscheid in der Altstadt so ist und zu welcher

Philipp :

Uhrzeit, das ist ein anderes Thema. Aber generell diese Realität existiert und

Philipp :

prägt natürlich dann auch ein Bewusstsein.

Philipp :

Ich würde meiner Tochter dabei sein, ich würde meiner Tochter auch immer beibringen,

Philipp :

eher vorsichtiger zu sein und eher zu gucken.

Philipp :

Und wenn sie nach Hause kommen, würde ich immer sagen, ich bezahle das Taxi, fahre mit dem Taxi.

Philipp :

So war es früher auch bei unseren Freundinnen.

Philipp :

Da haben die Eltern immer gesagt, wenn, nimm ein Taxi, wenn nicht irgendwie alleine nach Hause laufen.

Philipp :

Und bei uns Jungs, also ich glaube nicht, dass sich da irgendwie einer groß drüber interessiert hat,

Philipp :

aber ich hätte mich auch auf, also ich hätte die 10 Euro auf jeden Fall in Bier investiert

Navin:

Ich glaube, uns hätte auch keiner geklaut.

Philipp :

Nein, aber genau, aber das ist es. Wir laufen halt durch die Welt mit dem Bewusstsein,

Philipp :

Try me und eine Frau oder ein Mädchen-Weisheit, es kann passieren.

Philipp :

Und auf der anderen Seite eben halt auch von zu Hause die Vorsicht hier, pass auf.

Philipp :

Mir hat das nie jemand gesagt, da wurde er gesagt, hier guckt das so Geld und Schlüssel nicht verlierst

Philipp :

zu Hause. Aber da wurde sich nicht so viel Sorgen gemacht, dass ich jetzt schwer verletzt oder

Philipp :

anderes nach Hause komme. Und ja, das sind halt Gefahren, mit denen du dann sozialisiert wirst

Philipp :

und die du dann wahrnehmen musst, ob das jetzt tatsächlich passiert oder nicht steht außer

Philipp :

Frage. Aber die Realität, dass es passieren kann, ist ja wirklich da. Ja, Mit Sicherheit.

Navin:

Also das, ähm, und da, glaube ich, können wir Männer auf was ändern?

Philipp :

Ja, auf jeden Fall. Das ist vielleicht sogar das Einzige, was wir wirklich plausibel, ähm,

Philipp :

richtigerweise hier sagen können aus unserer, aus unserer Sicht, ähm, auch als, als Väter.

Philipp :

Ich glaube, die Verantwortung von jedem Mann ist zumindestens dahingehend, äh, gegeben,

Philipp :

dass wir aufpassen sollten oder mit acht geben sollten, wenn wir irgendwas wahrnehmen, wenn man

Philipp :

jetzt abends unterwegs ist oder so. Was eine Situation ist, die irgendwie komisch wirkt,

Philipp :

wo man einfach Präsenz zeigt. Man muss dich ja gar nicht einbischen. Aber ich glaube einfach,

Philipp :

dass man dafür sorgt, dass man eben halt kommuniziert und vielleicht auch im Notfall früh

Philipp :

genug einschreitet, wenn es irgendwie komisch oder unangenehm wirkt oder so was, weil lieber

Philipp :

einmal zu viel fragen, ob alles okay ist, ob man helfen kann, als dass man es lässt.

Navin:

Genau, das ist, glaube ich, auch unsere Verantwortung. Und der auch, also man kriegt es ja mit, auch was

Navin:

Online für ein verhalten teilweise ist, der benimmt sich unsere Spezies teilweise wirklich unter

Navin:

Aller-Sau. Das sollte nicht sein, das darf nicht sein, aber da müssen wir halt gucken, dass wir

Philipp :

uns besser verhalten. Ja, und das wir halt auch darüber reden, dass man halt auch aktiv

Philipp :

anspricht. Ich finde, der digitale Raum ist wesentlich schwieriger, weil die Leute da

Philipp :

wesentlich deregulierter in ihrem Verhalten sind, egal ob mit klar Namen oder nicht. Das macht,

Philipp :

glaube ich, heutzutage leider nicht mehr so viel Unterschied. Aber ich glaube auch gerade in

Philipp :

in einem Alltagsbereich, sei es jetzt im Bus oder im Café abends in der Bar, auf dem Weg nach Hause,

Philipp :

in der Bushaltestelle. Wenn wir alle ein bisschen mehr ein Auge aufeinander haben und ein bisschen mehr

Philipp :

füreinander da sind, dann kann sich das auch alles sicherer anfühlen und wir können unseren Kindern

Philipp :

auch beibringen, dass das eigentlich hier eine sichere Umgebung ist, wenn man sich untereinander

Philipp :

kennt und wenn man ein bisschen aufeinander acht gibt und miteinander verbunden ist. Ich glaube,

Philipp :

das bietet eigentlich viel Sicherheit. Ich glaube, so eine Stadt bietet eigentlich gerade

Philipp :

wie Lüdenscheid, wo man sich so gut voneinander kennt auf verschiedenen Ebenen eigentlich

Philipp :

viel Potenzial dafür. So ein Sicherheitsnetz. Ja genau, ja. Wir sind das größte Dorf Deutschlands.

Navin:

Das passt. Das passt. Ja, ich ehrlich bin davon überzeugt.

Navin:

Zwei, drei Punkte hatten wir noch. Einen möchte ich noch kurz reinschmeißen.

Navin:

Wer hat ja am Anfang gefragt, engagieren sich keine Frauen, sondern nur Männer.

Navin:

Wir selbst sind ja beide im Förderverein der Ida Gerhardi, auch noch eine starke Frau aus Lüdenscheid,

Navin:

oder aus Hagen in Lüdenscheid lebend wirkend aktiv.

Navin:

Und wir sind die einzigen beiden Männer.

Navin:

Alles andere sind Frauen.

Navin:

Und ich glaube, das sind fast in vielen Vereinen.

Navin:

Sind die Frauen in der Mehrzahl.

Navin:

Oft aber nicht ganz, nicht ganz in der Spitze.

Navin:

Der Posten, das scheint eine Wahl zu sein.

Navin:

Ich weiß nicht warum.

Navin:

Also auch da habe ich Vermutung.

Navin:

Aber auch das geben wir ans Publikum weiter.

Navin:

Aber es engagieren sich so unglaublich viele Frauen.

Navin:

Und gerade im Förderverein so unglaublich wenig Männer.

Philipp :

Ja, das stimmt.

Philipp :

Das ist auch in der Schulpflegschaft mit einem gewissen wahrnehmbaren Verhältnis so, das

Philipp :

Engagement, auch die Frage, was soll man tun oder auch das einfach, ach ja, ich kann das

Philipp :

und das machen und ich mach das.

Philipp :

Es fällt Frauen scheinbar leichter.

Philipp :

Ich weiß nicht, vielleicht sind sie auch einfach näher dran, vielleicht haben sie mehr Interesse,

Philipp :

weiß ich alles nicht, müssen Frauen beantworten, da kann ich ja nicht beantworten. Aber das stimmt

Philipp :

schon, wobei es auf der anderen Seite natürlich auch Frauen gibt, die man vielleicht auch in der

Philipp :

Öffentlichkeit dann punktuell nur wahrnimmt, die aber ganz stark eigentlich Sachen auch an

Philipp :

vorderster Front als Geschäftsführerin, als Leiterin, Vorsitzenden leisten. Scheinbar aber,

Philipp :

Er dann so Leuchttürme sind und nicht der Regelfall oder nicht zumindest in der Wahrnehmung von uns.

Navin:

Ja, also ich glaube tatsächlich, da sind wir in einer Bubble, da hätte ich das einfach nicht mitkriegt.

Navin:

Also das bin ich mir ziemlich sicher.

Philipp :

Ja, kann ja auch sein, dass der öffentliche Narrativ so eingeschränkt ist, dass dann

Philipp :

Nachrichten oder ähnliches gar nicht so viel darüber berichten. Vielleicht ist es ja heutzutage

Philipp :

tag auch nicht mehr die relevante melde und das ist nur unser baseline eror den wir da in unserer

Philipp :

wahrnehmung haben da können sie auch recht haben aber wir hatten noch zwei drei auf der liste die wir

Navin:

noch erwähnen wollten ich war ich gucke ich weiß gar nicht was wir haben auch so viel geredet ich

Navin:

weiß gerade nicht was wir jetzt aufgenommen haben was nicht aber wir haben auf jeden fall vorhin

Philipp :

hat es schon erwähnt die der achte mai wie ist das auktionsbündnis achter mai

Philipp :

Müssten wir Frau Benkofer auf jeden Fall erwähnen, die nicht nur da aktiv ist, sondern auch

Philipp :

Friedensgruppe Gedenkzelle und auch sonst eine unglaublich engagierte und involvierte

Philipp :

Frau ist, nicht nur für Frauenrechte, sondern wie gerade schon gesagt auch für Frieden

Philipp :

und ähnliche Dinge auch, die beim Friedas mitwirkt, was ja sehr jung ist und das finde

Philipp :

ich auf jeden Fall sehr erwähnenswert.

Philipp :

Und ich glaube dort ist auch noch eine Kandidatin, die du erwähnen wolltest, wo du auch besser

Philipp :

informiert bist als ich.

Navin:

Ja, ich hatte, ich weiß nicht genau, wie du jetzt meinst, aber was ich gerade noch im

Navin:

Kopf habe, ist, es gab in Lüdenscheid mal ein Mütterzentrum.

Navin:

Das ist ungefähr 30 Jahre her und ist jetzt auch seit 15 Jahren, glaube ich, nicht mehr

Navin:

da.

Navin:

Das war eine spannende Einrichtung, die, glaube ich,

Navin:

viel das erste Mal bewegt hatte.

Navin:

Aus der Schiene kam auch die ersten U3-Plätze.

Navin:

Das war so ein Ort, wo man sich, glaube ich, ich meine, ich war weder

Navin:

nicht jemals Mutter gewesen, noch war ich da, also zu der Zeit,

Navin:

irgendwie aktiv.

Navin:

Aber das, was man gehört hat, war das so ein Platz, man trifft

Navin:

sich morgens zum Frühstück, man tauscht sich aus über

Navin:

Also, Alltagsprobleme, hey, welche Windel nutzt ihr?

Navin:

Läuft die auch aus?

Navin:

Oder wie können wir sicherstellen, dass wir alle irgendwie in der Rente doch ordentlich versorgt sind, also solche Tipps?

Navin:

Das ist ausgelaufen, weil es nicht mehr genug Frauen oder Kunden auf Frauen mitmachen,

Navin:

gab die auch wirklich sich engagiert haben.

Navin:

viele, die konsumieren wollten. Das ist natürlich auch so ein Ding der Zeit, dass einfach viel mehr Frauen jetzt

Navin:

beruftätig oder vollberufstätig sind. Da fehlt natürlich das.

Navin:

Kostet der Zeit. Also, was früher einfach noch mehr da war.

Navin:

Vielleicht hat das was damit zu tun, dass wir auch gerade in der Vorbereitung wirklich Schwierigkeiten hatten, viele Jüngere zu finden.

Philipp :

Ja. Ich glaube, dass es auch so ein bisschen Generations-Gap auch ist.

Philipp :

Ich glaube, dass so aus den Frühen 2000er das Engagement in meiner

Philipp :

Wahrnehmung auch runtergegangen ist, was man finde ich bei vielen Vereinen, egal ob

Philipp :

Mann oder Frau, mitkriegt, dass viele Vereine sehr alte Vorstände haben oder

Philipp :

auch eine alte Struktur in der Mitgliedschaft, wo so eine Lücke irgendwo ist.

Philipp :

Ich hoffe, dass wir die alle aufhören können und die Leute jetzt wieder richtig

Philipp :

stark in die Vereine reingehen oder sich in den Vereinen stärker engagieren.

Philipp :

Du wolltest aber noch jemand sagen, der ganz viel bewegt hat und eine Sache nach Lüdenscheid

Philipp :

geholt hat, die so eigentlich nicht vorstellbar und nicht möglich gewesen wäre.

Navin:

Ah, jetzt weiß ich worauf du .

Navin:

Das TUMO.

Navin:

Da werden wir mit Sicherheit demnächst noch mal eine eigene Folge zu machen.

Navin:

Die Heike Müller-Bärwolf hat da...

Navin:

Das ist mir auch in Lüdenschat nie so richtig bewusst geworden, dass das was sehr besonderes ist, das Tumor hier zu haben.

Navin:

Und ich glaube, es ist noch besonderer, dass das durchgesetzt wurde, dass es hier hinkam, dass die Stadt sich so engagiert hat.

Navin:

Das ist stark mit der Heike Müller-Bärwolf verbunden.

Navin:

Also das ist klassischerweise so eine Frau, die viel zu wenig aufmerksam bekommen kriegt

Navin:

für das, was sie gemacht hat.

Philipp :

Ja, also ich habe gewusst, dass das Tumo was Besonderes ist, ohne bisher zu wissen, was

Philipp :

das Tumo eigentlich ist.

Philipp :

Und ich lerne immer wieder was dazu bin, aber jedes Mal erstaunen, wenn ich wieder ein Bild

Philipp :

sehe und denke, da ist auch ein Aufnahmestudio drin, da kann man noch das und das machen.

Philipp :

Mit jedem Bild, was ich online mal zwischendurch finde, denke ich mir so, das ist ja noch eine krasse Ebene.

Philipp :

Und ich hatte damals nur mitbekommen, dass es eigentlich quasi mit das Erste in Europa überhaupt ist.

Philipp :

Und ich glaube, es gab zu der Zeit nur irgendwo einen ganz entfernten Ort, noch schon einen kleinen Ableger oder Zeitgleich aufgemacht.

Philipp :

Und jetzt kriegt man das ja immer mehr mit.

Philipp :

Jetzt gibt es ja auch verschiedene Standorte.

Philipp :

Dann gibt es einen in Berlin, gibt einen in Frankfurt.

Navin:

Wir haben die Frankfurter allgemeine und die feiern das gerade, dass das Tumor nach Frankfurt kommt.

Navin:

Die Amateur habe ich schon lange.

Navin:

Aber das geht auf eine Person zurück.

Navin:

Also da vielleicht auch wieder mehr Leuten unrecht.

Navin:

Vielleicht geht es nicht nur auf eine Person zurück, aber das ist das, was ich bisher mitgekriegt habe.

Navin:

Ein Punkt, der mich wirklich ein bisschen irritiert.

Navin:

Wir haben auch geguckt, was für erfolgreiche Sportlerinnen es aus Lüdenscheid gibt.

Navin:

Und ich habe keine Ahnung, warum.

Navin:

Wir haben nicht viel gefunden, was in den letzten Jahren passiert ist.

Navin:

Ich glaube so, wenn man ein bisschen zurückgeht, Sandra Möller, jetzt Neumann, das ist so

Navin:

wahrscheinlich die leichtathletin, die Erfolgreiste, aber die ist jetzt auch nicht mehr aktiv.

Navin:

Ich sage jetzt nicht, die Jüngste gibt es auch Ärger.

Navin:

Also dann muss ich auch aufpassen.

Philipp :

Aber da gibt es zu Recht Ärger.

Philipp :

Ich glaube, das ist ja mehr oder minder unser Ärger.

Philipp :

Also dann würden wir uns ja selber ins Fleisch schneiden.

Navin:

Wir sind auch nicht die Jüngsten.

Navin:

Dann darf ich das hätte ich doch sagen dürfen.

Philipp :

Aber ganz kurz dazu dann.

Philipp :

Aber gibt es denn im Sportbereich Männer,

Philipp :

würden uns jetzt eigentlich auch keine einfallen,

Philipp :

oder aus jüngerer Zeit?

Navin:

Wir hatten ja schon ein bisschen über Basketball gesprochen,

Navin:

Haris Hujic, Samir, im Fußballbereich, keine Ahnung,

Navin:

ist wahrscheinlich ein bisschen gestratched, wenn wir sagen,

Navin:

Nuri Sahin ist Lüdenscheider aber,

Navin:

es ist ja nicht nur Lüdenscheid, aber auch umgebung,

Navin:

da ist es mir nicht viel aufgefallen, aber es gibt ein paar Männer,

Navin:

Aber mir sind nicht viele Frauen aufgefallen. Mir ist jetzt eine eingefallen, sorry, dass

Navin:

mir das jetzt erst eingefallen ist. Beim Football haben wir eine, die tatsächlich richtig

Navin:

Gas gibt. Sarah, die war, jetzt muss ich kurz gucken, in der letzten Jahr auf dem Sprung

Navin:

im Nationalmannschafts, hat sich dann leider doof verletzt. Ich habe aber auch keine Ahnung,

Navin:

wie jetzt aktuell erstand ist, wie sie wieder zurück ist. Dafür bin ich gerade ein bisschen

Navin:

zu weit weg von den Lightnings. Aber das hat schon Potenzial. Also das...

Navin:

Ich liebe die, die in andere Leute reinrennt. Aua.

Philipp :

Ich habe die Frage nämlich nicht ohne Hintergrund gestellt, weil wir haben ja

Philipp :

letztens mal schon über Sportabzeichen gesprochen. Ich habe ja auch schon ein,

Philipp :

zwei Rückmeldungen bekommen, dass die Leute gesagt haben, ich bin auch dabei.

Philipp :

Ich finde ich total cool. Ich glaube auch bei den verschiedenen Fördervereinen

Philipp :

der Grundschulen passiert gerade was. Da haben wir auch schon Rückmeldungen

Philipp :

Vielleicht ist es aber generell so ein Ding, dass wir auch nach so verschiedenen anstrengenderen

Philipp :

Jahren und vielleicht auch nicht so einen Fokus darauf hatten, dass es vielleicht mehr

Philipp :

wieder so ein Ding werden sollte.

Philipp :

Ich meine, es gibt so viel, was man ausprobieren kann.

Philipp :

Es ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern es gibt ja auch ein Potenzial für

Philipp :

einen interessanten Lebensweg.

Philipp :

Der deine 20er wahrscheinlich interessant füllen kann, haben wir jetzt wieder in Olympia

Philipp :

gesehen.

Philipp :

Vielleicht brauchst du ein paar Rodler hier.

Philipp :

Rodlerinnen

Navin:

Wir haben ja zwei zukünftige Athleten.

Philipp :

Die beiden Bobfahrerinnen, meinst du?

Navin:

Ja, unsere beiden Bobfahrerinnen.

Navin:

Also, ich weiß nicht, wo der Hype herkommt.

Navin:

Ich kann mir nicht genau...

Navin:

Ja, wahrscheinlich bin ich da.

Philipp :

Klar, weiß du, wo der Hype herkommt.

Philipp :

19 Medaillen, alle im Eiskanal.

Navin:

Das stimmt.

Philipp :

Der Hype is Real.

Navin:

Also, unsere beiden Mädels versuchten schon länger von den Laura-Leute Kindermärsch zu bekommen.

Navin:

Das gibt sie immer noch nicht.

Navin:

Wenn du das hörst, wir würden sie machen.

Philipp :

Wenn sie jemand dort der Laura kennt, sagt ihr noch mal Bescheid.

Philipp :

Wir haben jetzt zwei Fans.

Navin:

Ja.

Navin:

Also, das ist schon lustig.

Navin:

Die haben jetzt beide auch gefragt, wann man denn da Bob fahren darf

Navin:

Ich habe ein bisschen Sorge, wenn die da mit dem Bob unterrasen, dass die einfach vollgasst

Navin:

durchrasen.

Philipp :

Hättest du denn auch Sorge, wenn es Jungs wären?

Navin:

Nee, ich habe Sorge, weil ich meine Tochter kenne.

Philipp :

Lass mal laufen, wir brauchen nicht bremsen.

Navin:

Das ist euch gut. Die beiden haben so ein Wettkampf gehen. Das ist, das wird schon gut.

Philipp :

Ja, aber vielleicht ist das ja auch der Appell zum Schluss abseits dessen, dass wir mehr von den

Philipp :

Frauen hören wollen, dass wir mehr involvement wollen, wenn jemand mitmachen will oder beisteuern will

Philipp :

und was erzählen will, sich melden soll. Aber dass es vielleicht auch der Blick ist, von uns als

Philipp :

Vätern zu sagen, hey, wir sollten auch als Männer irgendwie mehr Aufmerksamkeit auf das Thema bringen,

Philipp :

aber vor allen Dingen, wir prägen ja auch eine neue Generation. Also alles, was wir unseren Töchtern und

Philipp :

Söhnen vorleben, ist auch die Grundlage, wie die in 20 Jahren ihre Welt gestalten und ihre Welt sehen.

Navin:

Ja, also, es ist unsere Aufgabe. Also, kommen wir nicht drum herum.

Philipp :

Ja, auf jeden Fall. Also, wenn wir schon heute an dem Tag zu dem Thema sprechen, glaube ich, ist das

Philipp :

ein ganz wichtiger Appell an jedem Mann und an jedem Vater, die Aufmerksamkeit darauf

Philipp :

zu lenken, die Welt vielleicht ein Stückchen besser zu machen, indem man da als Vorbild

Philipp :

agiert im Alltag, aber auch hinsichtlich der eigenen Kinder.

Navin:

Ja, super.

Navin:

Vielleicht muss ich abschließen damit, ich würde uns wirklich freuen, wenn wir von den

Navin:

Frauen noch hören, also auch von anderen Frauen, also von anderen Leuten hören, die uns Frauen

Navin:

empfehlen, die wirklich was Granioses geleistete, dass man nicht mitkriegt.

Navin:

ja gut ich habe meine Schwester schon erwähnt, dass auch da sind so Sachen, die ich

Navin:

fähre jetzt nicht zu viel angeben, die sitzen irgendwo im Bundesvorstand, Sachen,

Navin:

die man einfach nicht mitkriegt. Da bin ich mir ziemlich sicher, dass wir ganz

Navin:

viele haben, wo wir es nicht mitkriegen. Aber wäre doch cool, wenn wir diese

Navin:

Geschichten erzählen, weil das ist auch was, was uns so ein bisschen fehlt, die

Navin:

Narrative, die wir wirklich auch leben. Da können wir helfen, quatschen, tun wir, können wir.

Navin:

30 Minuten, wir hatten Sorge, ob wir 30 Minuten schaffen, jetzt haben wir 45 gemacht. Merkwürdige

Navin:

Situation, merkwürdige Folge, aber einfach irgendwie nicht so ganz klar war, wo wir hin wollten. Ich

Philipp :

und gibt uns vor allem Hinweise auf die auf die grünen Frauen. Ja, wir wünschen allen Frauen einen

Philipp :

wunderbaren Weltfrauentag. Wir sind bei euch. Ihr seid uns wichtig und ja, gibt uns Feedback,

Philipp :

schreibt uns die DMs, E-Mail, was auch immer Sprachnachrichten. Wir freuen uns, wir wollen

Philipp :

uns mehr ins Zentrum rücken, die Aufmerksamkeit drauf lenken und wollen den Tag damit dann auch

Navin:

beschließen. Sehr gut. Danke euch. Danke dir. Danke dir auch. Ciao. Danke fürs Zuhören.

Folgt dem Podcast und uns auf Instagram, damit ihr nichts bemerkenswertes mehr verpasst.

Tipps und Anekdoten gerne per Mail an tips@merkmall.de oder per DM. Bis nächste Woche, euer McMall Team.

(gentle music)

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