Kunst und Kreativität im Kreis

Shownotes

Themen dieser Folge

Feedback zur letzten Folge und Weltfrauentag-Kundgebung in Lüdenscheid

Kunst im MK: Gibt es das überhaupt? Drei Künstlerinnen aus Lüdenscheid/Umgebung im Fokus Ida Gerhardi und ihre Bedeutung für die Stadt Straßenkunst und Street Art in Lüdenscheid Kunst im öffentlichen Raum: X-Mal, Paint the Wall & Co. Kulturinfrastruktur: Wer finanziert Kunst und warum? Kindertickets und niedrigschwelliger Zugang zu Kultur Lüdenscheid als Stadt des Lichtes – das Lichtrouten-Kollektiv Art meets Antique mit Detlef Kümmel in der Schützenhalle

Künstlerinnen & Künstler aus Lüdenscheid und Umgebung

  • Julia Gruner – Bildende Künstlerin, heute im Rheinland; bekannt für plastische, texturierte Oberflächen auf der Leinwand https://juliagruner.com/

  • Christina Klein – Köln-basierte Künstlerin aus dem Lüdenscheider Umfeld; Porträts mit Street-Art-Ästhetik, galerie- und wohnzimmertauglich https://www.christina-klein.art/

  • Alexandra Proba – Designerin und Installationskünstlerin; lebt in den USA; Kollabo mit Hoka, Features in der New York Times, internationale Ausstellungen https://www.studioproba.com/

  • Ida Gerhardi – Historische Malerin aus Lüdenscheid; zu sehen in der Dauerausstellung der Städtischen Galerie

  • Heike Steinweg – Fotografische Künstlerin; Nachfahrin der Familie Gerhardi https://www.heikesteinweg.com/

  • Peter Sippel – Für viele die erste Begegnung mit einem echten Lüdenscheider Künstler; bekannt für Lithografien der Stadtansicht https://www.artgalerie-siegen.de/peter-sippel/

Kunst im öffentlichen Raum

  • Paint the Wall – Projekt mit großflächigen Wandbildern an mehreren Orten in der Stadt, u.a. an der Tühntreppe https://suedwestfalen-mag.com/warum-internationale-street-art-profis-haeuser-in-luedenscheid-verschoenern/

  • X-Mal – Kunst- und Kursangebot in Lüdenscheid; Malerei, Skulpturen, Kooperation mit der VHS https://x-mal.de/

  • Städtische Galerie Lüdenscheid – Dauerausstellung mit Werken von Ida Gerhardi; Schulkooperationen und Kunstpatenschaften wünschenswert https://www.luedenscheid.de/freizeit-und-kultur/kultur/museen-der-stadt-luedenscheid/staedtische-galerie

  • Lichtrouten 2027 Das Lichtrouten-Kollektiv Lüdenscheid bereitet das nächste Lichtkunstfestival für 2027 vor – ein doppeltes Jubiläum: 10 Lichtrouten in 25 Jahren. Das Kollektiv braucht Unterstützung: https://lichtroutenkollektiv.de/

Mitgliederversammlung Ende März – wer jetzt beitritt, kann noch abstimmen Assistenzsystem 2027 – Mitmachen ist für alle offen, kein Vereinsmitglied erforderlich Sponsoren gesucht – von Unterkunft und Verpflegung für Künstlerinnen und Künstler bis hin zu finanzieller Projektunterstützung

→ Lichtrouten Lüdenscheid https://lichtrouten.de/

Veranstaltungstipp Art meets Antique – Detlef Kümmel 📅 19.–22. März 📍 Schützenhalle Lüdenscheid 🎟️ Eintritt: 10 Euro (15 Euro am 19.3 mit exklusiver Vernisage)

https://art-meets-antique.de/

  • Die Schützenhalle feiert übrigens am 18. April ihr 125-jähriges Jubiläum – getragen von der Stiftung Bergstadt. https://bergstadt-stiftung.de/ Hinweise aus der Folge

Das Louvre und das Guggenheim Museum New York werden mit Lichttechnik aus Lüdenscheid beleuchtet (Erco)

Kunstinfrastruktur ist keine Frage von Talent allein – Zugang, Förderung und Netzwerke entscheiden mit Idee: Eine Lüdenscheid-Karte oder MK-Karte, die Kindern und Neuzugezogenen automatisch Kulturteilhabe ermöglicht

Ihr kennt Künstlerinnen oder Künstler aus dem Märkischen Kreis, über die wir reden sollten? 📩 tipps@maerkmal.de 📲 DM auf Instagram: maerkmal Folgt „mærk:mal", um nichts bemerkenswertes aus Lüdenscheid und dem Märkischen Kreis zu verpassen.

Transkript anzeigen

Herzlich willkommen bei Maerkmal, dem Podcast aus Lüdenscheid und dem Märkischen Kreis.

Mein Name ist Philipp Brinkmann und ich sitze hier mit Navin Mani.

Hallo Navin, grüß dich.

Hallo Philipp.

Wie geht's?

Wie war dein Wochenende?

Gut, gut, spannend.

Weltfrauentag.

Ich muss tatsächlich sagen, ich war ein bisschen angespannt, ob der Episode, den wir rausgebracht

haben. Weiß ja schon irgendwie zwei Männer reden über ein Frauenthema. Aber ich glaube,

es war ganz okay. Das Feedback, was wir bekommen haben, war super gut.

Auf jeden Fall. Also Feedback im Social Media Bereich, aber auch an den gezählten Episoden

und den Nachrichten, die wir bekommen haben, war auf jeden Fall nicht falsch, was wir gemacht

haben und ich glaube auf jeden Fall einige neue Erkenntnisse, aber ja ich bin doch,

ich könnte zustimmen, wir gingen es ähnlich, aber ich bin auch jetzt ganz guter Dinge,

dass wir das gemacht haben und ja, wer weiß, was sich daraus noch ergibt.

Vielleicht, das haben wir jetzt nicht abgesprochen, aber ihr wart ja auf der Kundgebung.

Wir sind hingefahren, ich dachte, ich hatte die Information Weltfrauentag, ist in Lüdenscheid was am Bahnhof und hatte nicht viel dazu gelesen, ich dachte, das ist irgendwie viel mehr los und

Und am Bahnhof war dann eine Demonstration mit einer kleinen Gruppe und Polizeibegleitung,

die dann da startete.

In meiner Erwartung, und die ich mit meiner Tochter kommuniziert hatte, war eigentlich,

da sind dann die Stände von den verschiedenen Vereinen und das Gute zu essen und wir gucken

mal.

Ja, und dann sind wir natürlich da auch wieder abgedüst.

Und das war insgesamt, also ich hätte erwartet, dass irgendwie mehr Aufmerksamkeit oder

mehr Veranstaltung oder irgendwas los ist, aber ich glaube das einzige was war war in der Schützenhalle.

Wow.

Wow.

Wow.

Wow.

Ja.

Ich glaube aber das was du gerade aus der Erwartung formuliert hast, haben glaube ich viele.

Und das war ja das Feedback was wir bekommen haben.

Hey so cool.

Da muss man mehr machen.

Ich habe das Gefühl einige werden wahrscheinlich aktiv nächstes Jahr ein bisschen mehr machen.

Ich glaube auch, da passiert grundsätzlich viel drum herum und viele haben auch Lust,

aber diese koordinierte Aktion, dass da ein Großplatz stattfindet und wirklich diese

Connection von Frauen irgendwie durchgeführt wird, man sich verbindet oder Aufmerksamkeit

auch aktiv nutzt, um diese Themen zu adressieren.

Das ist wahrscheinlich etwas, was noch passieren wird.

Ich bin gespannt.

Vielleicht haben wir einen Beitrag geleistet.

Vielleicht, hoffen wir mal.

Aber auch wir werden noch mal ein Update dazu machen, weil es so viel positives Feedback gab.

Hey, kennst du die?

Kennt ihr die?

Habt ihr schon über die mal nachgedacht oder geredet?

Wir müssen da nochmal was machen, jetzt machen wir es nicht heute.

Aber heute wollen wir auch über mit Frauen anfangen.

Wir sagen nie das Thema, aber eigentlich ist es auch Quatsch, weil da steht ja vorher

noch schon drin, bevor du draufgeklickt hast.

Ja, ich kann auch kein anderen Podcast, was irgendwie ankündigt, sondern man geht einfach

rein und redet drüber. Wir sind ja eigentlich, muss man ehrlich sagen, zumindest ich, sind wir zum

Frauenthema eigentlich ja durch das Kunstthema gekommen, weil wir beide irgendwie um Umfeld

und ein paar Lühenscheider, Lühenscheider Umgebungen Künstlerinnen haben, wo wir sagen, irgendwie,

die sind total cool, was die machen, aber wann ist hier irgendwie keiner? Jeden, dem ich erzähle,

so ja, aha. Und da, also so bin ich erst mal auf das Thema gekommen, dass irgendwie die Sichtbarkeit

von coolen Frauen irgendwie total gering ist und man sich wundert, warum. Und so, da ist der Bogen

gespannt, Kunst. Super Intro. Aber finde ich gut. Ich wollte nicht gerade wieder so einkommen. Also,

Kunt, du hast ja gerade schon diese zwei Künstlerinnen erwähnt, fangen wir damit mal an. Ich glaube,

diese Folge wird heute mehr so eine "Was gibt's denn?" oder vielleicht "Was ist Kunst?" Das müssen

vielleicht mal gucken, wo uns das hinführt. Ich fand, dass du gesagt hast, am allerbesten,

wenn du reinguckst und dann feststellst, ich dachte eigentlich, wie war der Satz? In der Vorbereitung

habe ich tatsächlich, wir lassen zusammen und gesagt können, lassen so Kunst machen, dann hab ich

gesagt, gut, was gibt's? Ich kenne die beiden Künstlerinnen, ich kenne auch einen Künstler,

ich kenne eigentlich nichts mehr, so richtig, das war's. Wie sollen wir denn damit noch voll

gefüllen. Und das ist ja genau das, was ja so oft ist, dass man sagt, eigentlich gibt es so was hier

nicht. Also kleinen Düsseldorf gibt es Kunst, in den Köln oder Bonn gibt es Kunst. Lühenscheid im

merkischen Kreis gibt es da Kunst? Es ist das Schöne, dass wir den Podcast damals ja gestartet haben.

Ja, genau. Und dieses Gefühl plötzlich, ah, warte mal, noch was, noch was, noch was.

Genau. War cool. Also ich glaube, wir müssen rein, wir müssen jetzt mal erzählen, was wir ja alles

gefunden haben. Die beiden Künstlerinnen, von denen wir gesprochen haben, beide nicht mehr in Lüdenscheid, beide im Rheinland inzwischen.

Beide komplett unterschiedlich.

Ich stelle mir die Julia Gruner vor. Die macht mehr Kunst so, wie ich sie mag. Da werden wir gleich, glaube ich, auch noch drauf kommen.

Ich mag mehr haptische Sachen, Erfahrungssachen als hier ist ein Bild. Guckt den Bild an.

Die gibt es vielleicht an das erste Bild.

Das erste mal, als ich mich für ein Bild interessiert habe, beim Kunden-Derricht.

Da haben wir eine Pablo Picasso-Ausstellung.

Seitdem ist irgendwie so ein cool Kassau-Mein.

Also Julia Gruner, wir werden so verlinken.

Wir werden wahrscheinlich nochmal auch zu den beiden nochmal was Depparates machen.

Ja, auf jeden Fall.

Aber nochmal kurz einmal erwähnt.

Ja, ich habe sogar zwei.

Also ich würde einmal...

Einmal die Christina Stoffe jetzt klein, Teenie, die, wenn ich einfach, ich weiß gar nicht, wie es beschreiben soll,

einfach wirklich unglaublich cool schafft in Bildern, die zum Beispiel Porträts, aber auch irgendwie,

eine Weib von Street Art, so eine Kunst zu schaffen, die die Galerie tauglich ist und gleichzeitig aber auch Wohnzimmer tauglich.

Und die aber, wenn du dir sie anguckst, total viel sagt, die Emotionen auslöst und irgendwie mit viel, viel Sinnlichkeit und Farbe an den richtigen Orten,

Ich finde, ich finde, voll was auslöst, aber jetzt auch da in Köln super Fuß gefasst hat, was ich total cool finde.

Verlinken werden wir sie natürlich sowieso. Und wie du gerade schon gesagt hast, werden wir mit den Kölner Künstlerinnen aus Leedschalt Halfer auf jeden Fall noch mal was machen.

Und als drittes auch Alexander Prober, schon lange Zeit in den USA.

Künstlerin, Designerin, macht große Installationen, Plastiken, World's.

Hat eigene Fliesendesign, hat mit Hoka Schuhmarke eine Kollabo gehabt.

Hat so viele Dinge, also da auf jeden Fall, verlinken werden wir sie auch, checkt es aber auch mal aus.

Auf jeden Fall ganz spannende Projekte gemacht, hat damals in New York mit "Poster Day" über Social Media angefangen.

Pop-up-Shops bis dann halt wirklich mit New York Times Features, großen Kunstausstellungen

und Projekten echt abgegangen ist und ja wirklich, also in den USA ein Standing-Hart.

Und das finde ich schon...

Aus Lühnstein.

Ja, aus Lühnstein, ja.

Jetzt fühle ich mich schlecht, weil wie Maga Ichyuya beschrieben haben.

Aber wir fehlen tatsächlich die Worte, das ordentlich zu beschreiben.

Das muss man sich angucken.

Was ich bei Julia spannend finde, dass sie eigentlich keine Bilder malte.

Sie hat mal mit Bilder angefangen natürlich.

So kernte ich sie.

Und dann wurde das irgendwie plastischer.

Genau. Und diese Art, wie sie mit Oberflächen, also wie sie Oberflächen betrachtet

und die dann auch darstellt, hat, ich weiß nicht, ist es wie Skulpturen in Bildform.

Also, die Farbe wird selber zur Skulptur auf der Leinwand.

Also ich hab's jetzt nur ein paar Sachen mir natürlich angeguckt und noch nichts live gesehen.

Aber ich find das total spannend und ja wie du schon sagst, wenn man einmal eintaucht,

das sind jetzt die Spärspitzen, die wir auch direkt kennen und deswegen im Bewusstsein

haben.

Aber was du schon im Vorein gesagt hast, wenn man dann einmal reintaucht und guckt, was

gibt's noch, ja dann wird's schon...

Ich würd sagen, wir podcastieren aber schon nichts zu machen.

Ja, wird mir ganz anders.

Also da werde ich...

Das ist negativ.

bestimmt. Es wird mir schwindelig, wenn ich gucke allein selbst so kleine Städte, Verzeihung,

wie Kiersburg oder Halfer, was die an einen Künstlerverein, Organisationen und so was haben,

denkst du dir, wow, wo kommt das her? Und jetzt ein bisschen History Buff, ich glaube, das hat auch

viel Ursprung in den wirtschaftlichen Erfolgen in der ganzen Region, wo einfach genügend Geld unter

und Interesse da war, die sowas institutionalisiert haben, was weitergetragen wurde.

Wila Wippermann in Halfa solche Orte existieren,

du wirst die Vertreterne schüßlos.

Nein, nein, das wäre ja wenn man nächster Punkt gewesen, aber genau.

Ja, und das kommt ja nicht von umsonst.

Das ist nicht plötzlich, hat nicht gestern jemand erfunden,

sondern das hat ganz tiefe industriell und gesellschaftliche Strukturen,

die irgendwann mal etabliert wurden, die dann dahin gekommen sind,

dass wir heute da Kunst konsumieren können oder Kunst betrachten können.

Das würde ich spannend.

Ja, da ist ja die Frage immer, da gibt es so, früher gab es ein paar Diskursionen dazu

hier im Rahmen des Bürgergelds, ob wenn man nicht mehr arbeiten müsste, ob dann Sachen

entstehen würden oder ob einfach jeder nur noch Hartz IV TV gucken wird.

So die Generation Alexander Humboldt und so was, die mussten nicht arbeiten, also die

damals erfolgreich mussten, nicht arbeiten, um das Geldes wegen oder die haben es gemacht,

weil sie wollten. Viele Künstler, oder nee, das wird so ungenau bei mir, es gibt viele

Künstler, die das mit Sicherheit, also früher den einfach gut gegen dies machen konnten,

dann gibt es natürlich jetzt viele Künstler, die man kennt, die sich hoch gearbeitet haben

damit. Ist Kunst eine Geldsache? Ich glaube, wie bei anderen Themen ist es eine Infrastrukturfrage.

Also die unsichtbaren Strukturen, die existieren, um sowas zu fördern. Du wirst kein Künstler,

wenn du nicht irgendwo im familiären oder sozialen Umfeld in jungen Jahren Zugang dazu

hast. Es gibt auch späterer natürlich. Aber dieses zu verstehen, ich kann mich ausdrücken.

Das ist ja nicht nur durch ein Pinsel, sondern gibt es ja viele Arten.

Wir haben gerade schon Skulpturen angerissen, aber auch darüber hinaus, ich kann da vielen

Plastiken, die Alex Prober schon gemacht hat, für Ausstellung, du kannst so viele Arten

nicht ausdrücken.

Und wenn du einmal Zugang dazu bekommst, wie kann ich mich ausdrücken und verstehst,

dass das möglich ist.

Es ist eine Geldfrage, weil diese Möglichkeiten, diese Infrastruktur da sein muss.

Ich glaube aber erfolgreich zu sein, egal in welchem Rahmen hat was mit Konsistenz zu tun und Überzeugung.

Dass du das was du machst, was du gerne machst, dass das was du machst, irgendwo was hat, was aus dir herauskommt

und einer gewissen inneren Logik und Idee, der sich auf die Welt folgt.

Aber klar, ich glaube Unternehmer in der Vergangenheit haben nicht nur das Geld gehabt, sondern auch den Willen,

das zu unterstützen und zu fördern, weil sie verstanden haben, was es für einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag liefert.

und haben dann eben auch Mittel, die sie übrig haben.

Und das ist ja auch heute noch so.

Auch heute gibt es im Kunstbereich viele Sponsoren mit Zehen, die das möglich machen und am Leben halten und auch den Mehrwert davon sehen.

Und das finde ich ist auch immer noch die Infrastruktur nach wie vor da nicht mehr so krass und ausgedeht.

Dann muss auch viel wieder zusammengeführt werden.

Aber trotzdem grundsätzlich diese Struktur ist, glaube ich, da.

Es ist ein kleiner Exkurs.

Gart gibt es da Diskussion, dass das Kultur aus die Preise erhöht hat.

So eine Krieg?

Ja klar.

Im Studium hatte ich mal einen Seminar zur Kulturökonomie.

Da ging es darum, ob Kultur auch ohne Förderung überleben könnte, wenn man den fernen Preis

dafür zahlen müsste.

Immer schon zweischneidig.

Ich glaube ja, weil tatsächlich viele, die es konsumieren, das Geld hätten auch den

vier, fünffachen Preis zu zahlen.

Aber natürlich scheitest du alle, die ab diesen nicht hätten.

Ja, ich bin da, also ich find's großartig gut, dass die Preise angerufen werden,

ohne da mich in politische Entscheidungen einlischen zu wollen,

weil's wurde ja lange nicht angepasst und die Anpassungen sind auch verhältnismäßig.

Also... - Wir hätten es in unserer Theaterfolge,

die Preise hier sind ja...

...witz. - Genau, also...

...gegen...

...über allen anderen.

Genau. Was ich aber wichtig finde ist, wenn ich einem,

in sage ich auch noch unsere Altersgruppe oder auch Eltern oder Rentner,

die sich das gut und gerne leisten können, die sagen,

ich will jetzt hier in die Klassikvorstellung gehen oder in die Philharmonie

oder ich will das klassische Theaterstück sehen, was auch immer.

Ob die Karte dann 19,25 Euro oder 29 oder 35 kostet,

ist nicht der Punkt.

Also auch Kino ist teuer und Kino wird auch konsumiert.

Was ich aber ganz wichtig finde, ist die Möglichkeit und Partizipation,

gerade zum Beispiel, dass die Kinderabos günstig bleiben,

weil das ist ne... Da bist du auch nicht mehr fix.

Da prägst du mal die Kinder.

Genau, und da musst du eigentlich... Eigentlich müsstest du ein Konzept haben, wo du jeden

Kind ein Abo ermöglicht über ein Sponsor und nicht dieses "Ich weiß nix davon, wie

komme ich da hin?" sondern es muss für jeden eigentlich möglich sein.

Du musst eigentlich deine Theaterkarte, wenn du hier geboren wirst, irgendwie dein erstes

Abo geschenkt bekommen.

Ja, aber...

Die Lühenschat-Kart.

Ja, genau.

Die MK-Kart.

Wie auch immer, aber wenn du hergezogen, wenn du hierher ziehst, wenn du hier ankommst,

du hier geboren wirst. Du musst doch irgendwie die Menschen an die Dinge heranführen, die hier

interessant sind, Spaß machen und das halt mit einer geringen Barriere. Weil wenn du einmal hingehst,

wenn du einmal eine Saison in Kultur hast, dann gehst du nicht mehr weg. Ja und vor allen Dingen,

die Kinder treffen ihre Freunde, die haben einen tollen und dann fragen die, können wir wieder

dahin gehen. So und wenn du dir sagst ja, also ich weiß nicht, ich bin nach wie vor das Kulturhaus

Abo und auch andere Vereinsmitgliedschaften sind günstiger und geiler als Netflix und Sky

und Paramount-Labos.

Absolut.

So ein bisschen das halbe Bayern München, ein unheuerhönes Modell.

Wir machen es ganz günstig für die Fans, aber wir ziehen den Wohlhabenden das Geld

in eine heiße Tasche.

Wir zahlen im Moment echt noch nicht so viel.

Nee, und ich glaube die haben auch die, die die Wohlhabend sind oder die's extrem übrig

haben, die haben ja auch nichts dagegen.

Wenn die Qualität geil ist, sagen die ja sofort, zahl ich.

Und wenn du dann noch sagst, ihr zahlt so viel, weil die Kids kommen günstig rein, dann sagt doch jeder, okay, bin ich dabei.

Und dann musst du natürlich, musst halt auch entsprechend kommunizieren.

Die Leute müssen wissen, was passiert und wann es passiert.

Wir haben so viel noch, was wir sagen wollten.

Ja, weiter.

Ida Gerhardi.

Ida Gerhardi, ja.

Wenn wir über Lühenscheid sprechen, müssen wir uns über Frauen sprechen.

Ich habe mir jetzt nur über Frauen gesprochen.

Die nächste ist jetzt wieder in der Frau und danach kommt noch mal von mir noch eine Frau reingeschmissen.

Hervorragend.

Wir schaffen es.

Wir versuchen es.

Wir versuchen es.

Ja, idergar, die werden wir sehr oft erwähnt, ich glaube, dass sie aber mit ihrer Sicht und ihrem Leben total prägend ist.

Und auch wieder ein Beispiel, wie auch die Künstler, die wir gerade genannt haben, es ist okay, den MK zu verlassen, aus dem Märkischen rauszugehen.

Wenn nach Paris geht, ist es okay.

Ja, auch Köln, Köln oder Berlin.

Das ist doch... Nein, aber genau, aber diese Eindrücke, du gehst nach Paris, 1890, was da alles passiert ist, wer da alles war und was da los war.

und bringest diese Eindrücke wieder mit und setze sich dann hier und malst aber hier die Altstadt.

Ja schon.

Das musst du schon erstmal...

Kann ich den Ida Gerhardi sehen?

Du kannst Ida Gerhardi natürlich in der Dauerausstellung in der städtischen Galerie sehen.

Wir hoffen ja auch, dass noch mehr Schulen Kooperation mit der Galerie schließen können

und dann öfters und konsequenter reingehen und auch das zu sehen und zu verstehen.

Also ich hoffe auch andere Schulen kriegen so eine Patenschaft von einem Kunstwerk.

Das finde ich...

Das wäre auch cool.

Ihr weiß nicht, wie der Stand ist, das müsst ihr über nachfragen.

Aber sehr wünschenswert, auf jeden Fall.

Aber nochmal zu Ida Gahadi zurück.

Die hat nichts mit der Firma Gahadi zu tun gehabt.

Nee, das stimmt.

Das dachte ich immer.

Ja klar, das denkt man ja auch.

Der Name liegt irgendwie nah.

Genau.

Wenn wir jetzt bei Künstler und Ida Gahadi sind, ich hatte vor ein paar Tagen länger mit einer

Ein Nachkommen von jeder Gärde gesprochen, die muss man auch mal kurz erwähnen, die

Heike Steinweg.

Tolle Bilder, wirklich der Fotokünstlerin, weiß ich nicht, die Künstlerin nennt, aber

ich denke, also ich würde sie so nennen, wirklich tolle Bilder muss man auch mal kurz

erwähnt haben, wenn man über Lühenscheid spricht, ist auch gebildet, die Lühenscheiderin,

das gehört dir hin.

So, jetzt haben wir fünf Mädels gehabt, Frauen.

Ja, das gibt es auch noch.

Mir fängt mal ein Mann eine Lühenscheid.

Tatsächlich, das ist so...

Peter Sippel ist für mich so der erste Künstler Lühenscheid, den ich kannte, kenne.

Ja, für mich auch.

Ich habe mich auch als Kind gefragt.

Ich dachte, alle kennen diese Bilder.

Also für mich war die Skyline von Lüdenscheid in dieser Lithografie-Technik so fast ikonisch,

dass ich immer dachte, krass, ja, ja. Und das war für mich das erste Mal, wo ich in den Kontakt mit was macht,

ein Künstler eigentlich und wie sieht Kunst vom Künstler aus und dann ist es auch noch ein echter Künstler.

Und die kann man anfassen, die gibt es hier, der läuft hier rum.

Aber er ist auch aus wie ein Künstler.

Er ist nicht immer noch aus wie ein Künstler.

Er drückt das auch aus und total nettersympathischer Mensch und ja auch spannende Sachen.

Das war auch für mich das erste Mal, dass ich verstanden habe.

Kunst muss auch nicht dieses "Ich habe jetzt 30 Jahre Öl mal reigelernt, dann kann jetzt

irgendwie so, wie weiß ich, was malen" oder es muss total abstrakt sein und so rotkommäßig,

sondern ne, es gibt ganz viele Wege.

Also ich das erste Mal von ihm was gesehen habe, da hatte ich gesagt, ach, das kann ich

auch. So ein paar, so eine Collade kriege ich auch hin. Nein. Also die sind schon cool.

Aber tatsächlich in der städtischen Galerie hängt nichts von ihm, oder?

Ich glaube nein. Also ich habe in Siegen weiß ich, dass in der Galerie was hängt von ihm.

Ich kenne viele Häuser und Arztpraxen hier, wo ein Zippel hängt.

Aber...

Ja.

Also sonst wüsste ich jetzt nicht, wo er hängt.

Kunst muss aber nicht in der Galerie hängen, sondern kann ja auch in ganz anderen Formen

sich finden.

Da haben wir in Lüdenscheid echt tolle Beispiele.

Das hat vor jetzt schon einigen Jahren Paint the Wall, wo mit viel Unterstützung und Sponderings

auf einige Hauswände große, schöne Bilder gemacht wurden.

- You wrote them all wrong.

- Ja, richtig große Pieces.

- Was war das?

- Ich bin mir nicht sicher.

- Haben uns wieder nicht vorbereitet.

- Das ist aber auch nicht so wichtig.

Wir haben uns ja auch nicht gefragt, wann wurde die Städte Schokoladier geöffnet oder

wann...

- 1373.

Stimmt mit sich an, nicht?

Nein, aber Street Art ist total cool.

Hat auch eine große, da wird es auch nochmal eine andere Folge zu geben, wenn wir über die

Hip-Hop-Kultur nachdenken und sprechen.

Aber Graffiti hat schon hier immer Impact gehabt seit den 80er Jahren und das ist mit dem Paint

Bewall in so einer schönen Form so visuell wahrnehmbar geworden ist auch einen schönen

Plätzen in der Stadt.

An der Tühntreppe, das war nicht inzwischen.

An der Tühntreppe, richtig, genau.

Ich finde, er erinnert mich immer an die Favela-Treppen,

die ja auch so bunt gemalt sind.

Sei es im Video von Michael Jackson oder von Snoop Dogg gibt's auch eins.

Mit Farol.

Das ist total cool.

Aber ich find das auch so schön, ne?

Das ist halt so eine... gegen die grauen Wände.

Ich bin kein Fan von grauen Wänden.

Ich find das total schön, dass da Farben in den Alltag kommt

und sich dann so ein Kind anlächelt, wie ihr am Rathausplatz.

War die Schollschule auch im Rahmen der Pentamo?

Oder war das was anderes?

Ich meine schon ist auf jeden Fall von einem ähnlichen Konzept gemacht worden.

Da fehlt ja die Farbe.

Da fehlt die Farbe.

Oder?

Schon.

Mirror ist doch.

Ja, das ist schon, das ist jetzt nicht krass bunt.

Ich glaube das ist aber auch thematisch so gewählt.

Aber es ist nicht schwarz-weißweilig.

Es sind gedeckte Farben, die gewählt sind.

Aber auch da, selbst da ist ja so das Kontrast,

Also dass du auf diesen einfaltigen Gebäude wenden, die so ein bisschen die Steelbauten

der 70er sind, die man nicht immer so schön finden muss, find ich total schön und wichtig,

dass du solche Ankerpunkte hast.

Und über Graffiti kann man viel denken, aber gute Street Art ist auf jeden Fall für jeden

einen zugewinnen.

Und ich hoffe mal, dass habe ich ja schon in dem einen oder anderen Podcast und Podcasts

gehört soll es ja wahrscheinlich eine zweite Paintball geben. Ich weiß, dass unser Bürgermeister

das schön findet, wenn das passieren würde und ich weiß auch, dass der Detlef Kümmel,

mit dem ich gleich noch sprechen, das auch gut finden würde. Und Kunst draußen in der Stadt

belebt die Stadt, macht unser Leben in der Stadt schöner und... Schöner, sauberer, sicher. Das

Ich finde, es macht auch einfach mehr Freude und du hast auch Kontext und Zusammenhänge

und du hast Orte, die du verbinden bist und das finde ich ist eigentlich ein toller Mehrwert.

Die Stadt ist anders erfahrbar und da haben wir ja noch andere schöne Beispiele in Lübnisstadt.

Auch wieder nicht abgestimmt, aber das X-Mal ist mir gerade nachgefallen.

Das hatte früher mal viele Lehrstände verschönert mit Kunst.

Gibt es das noch?

Ich glaube X-Mal gibt es noch.

Ich weiß gar nicht, wo sie jetzt ihr Studio haben, aber ich weiß, dass sie viele Kurse machen.

Es gibt ja auch noch einige, ich glaube in Kooperation sogar mit der VHS-Kurse.

Es gibt, die machen ja nicht nur Malen, die haben auch Skulpturen schon gemacht.

Bei meiner Mutter stehen auch ein paar Garten, die sie gemacht hat.

Und das ist einfach cool, dass es so was gibt.

Kunst selber machen, die du auch ausbringen kannst oder irgendwo hinstellen kannst, hat

einfach, glaube ich, einen Wert, und gerade diese selber machen. Also es gibt auch Leute,

die du nicht, die von Galerien und Museen nicht als Künstler gesehen werden, die aber

tolle Bilder gemalt haben, tolle scenische Bilder aus Lüdenscheid, da werde ich auch nochmal

was in die Show nutz zu packen, die man gesehen haben sollte, die eigentlich irgendwo hingehören,

den Ort brauchen, das finde ich eigentlich sehr, sehr wichtig und schön.

Wenn wir bei X-Mal sind, wissen wir noch ganz kurz, wir haben es doch schon mal irgendwann

erwähnt, die Topferei, nicht Topferei, das Topferstudio, das Kunst ist das letzte Frage, das ist eine

Definitionssache, aber ich sehe es dazu, die Goldschmiede, die jetzt geht auf alle Fälle

dazu, die auch sehr aktiv bei X-Mal.

Ja, okay. Ja, und ich meine, das ist ja eine...

Können wir jetzt ein großes Feld aufmachen, wenn man drüber spricht, was ist Kunst?

Ist Kunst wichtig? Was für eine Relevanz hat Kunst? Wo ist die Schnittstelle zwischen Kunst und Handwerk?

Handwerks-Kunst. Da gibt es ja auch ganz viele Beispiele.

Können Sie auch noch über Schreinereien in die Übenscheid sprechen, wo es auch ganz tolle Beispiele gibt,

die nicht einfach nur ein Schrank zusammen zimmern, sondern die, meiner Ansicht nach, Kunst bauen.

und das aber auch in der Welt, also die nicht etwas hier machen, sondern die Produkte machen in Großstädten für hochwertige Orte.

Ganz erstaunlich.

Jetzt habe ich eine Überleitung zum nächsten Punkt.

Lüdenscheid, der Stadt des Lichtes, macht ja auch viel Licht für andere Kunstwerke.

Das Louvre wird, glaube ich, von Erko beleuchtet.

Guggenheimmuseum in New York.

Also wir können jetzt die Liste runterratan, aber ich meine, es ist nicht nur der Dienstleister,

der dir die Produkte und das Know-how liefert, um Kunst richtig ins richtige Licht zu setzen.

Und...

- Du könntest da irgendwie auch bemerkensweit reinbringen können, damit er das...

- Das war gerade aber...

Nein, aber das Elominieren von Kunst und wie es dadurch wirkt, merkst du ja auch im Kulturhaus.

also wie das Kulturhaus illuminiert ist, hat einen Einfluss darauf, wie du es wahrnimmst

und wie die Atmosphäre ist.

Und das ist für Kunst auch ganz wichtig und Licht hat Einfluss auf deine Wahrnehmung von Kunst.

Aber jetzt habe ich ja gerade schon selbst vorbereitet und jetzt kommt die Frage an dich,

weil da bist du deutlich tiefer drin als ich.

Wenn wir über Kunst, Licht und Lüdenscheid reden, dann gibt es kein Weg dran vorbei.

Wir waren ja gerade schon mit der Kunst außerhalb der Galerie und in der Straße und der Verschöne

unterstatt und perfekte vorlage natürlich die lichtruten lichtroten 20 27 doppeltes jubiläum

10 lichtruten in 25 jahren wolltet ihr es nicht alle vier jahre machen so mathematisch habe ich

das irgendwie nicht ganz verstanden eigentlich bellinale alle zwei jahre 25 gemacht und jetzt

wieder 27 und dann am besten fall 29 Corona kam ein bisschen dazwischen Corona kam definitiv dazwischen

Zwischenrundes ist natürlich auch immer eine Frage der Finanzierung und der Umsetzung,

wie man es halt schafft, dass so in die Wege zu bleiben ist.

Das ist schon super viel Arbeit.

Und was man 25 gesehen hat, dass es die Leute total positiv beeinflusst und die Stadt ganz

anders wahrnehmbar macht.

Genau und das ist viel Aufwand und Arbeit, sowas zu bewerkstelligen.

Es bedarf vieler Leute, es bedarf verschiedenster Ressourcen und deswegen gibt es ja das Lichtrücken-Kollektiv,

Aber wir haben schon mal hier erwähnt, was die Lichtrouten mit am Leben gehalten haben

schon viele Jahre.

Und an dieser Stelle auch noch mal meinen Beinleit, der Charlie, der das sehr stark von Anfang

an unterstützt hat, das neulich verstorben.

Aber das ist ein Punkt.

Das Lichtrouten-Kollektiv braucht mehr Leute.

Es gibt Mitgliederversammlungen Ende März.

Also wer sich jetzt noch zahlen das Mitglied wird, kann abstimmen aber auch so.

Es gibt im nächsten Jahr 2027 für die Lichtrouten auch wieder einen Assistentensystem.

Das hat es sehr gut angekommen und hat sehr viel Spaß gemacht.

Wir suchen Leute, egal welcher Alter, egal welcher Hintergrund, jeder kann mitmachen.

Man muss auch kein Mitglied im Kollektiv sein, um Assistent zu werden.

Aber egal auf welche Art und Weise, es macht Spaß und es ist interessant.

Und wenn wir über die Kunden sprechen, ist das, glaube ich, ein ganz spannendes Feld.

Weil das einerseits hochkünstlerische Ansprüche sind, die hier auch gezeigt werden.

Das ist wirklich was die Co-Ontworn-Leistung ist enorm.

Und auf der anderen Seite ist es aber auch sehr physisch wahrnehmbare Kunst, was du früher gesagt hast.

Mit Sachen, mit denen man anfangen kann, sind nicht immer Galerien, sondern sind so was...

Die handfestere Sachen.

Ich meine, ich bin da wahrscheinlich eher so ein Bannhausen, was das angeht, was die Themen angeht.

Aber auch ich finde Sachen schön.

Und ich mag die Sachen ja auch.

Und gerade in den Nichtrunden waren echt viele Sachen dabei, wo ich sage, wow, das fühle ich richtig.

Das merke ich und ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn ihr da wieder was hinzaubert.

Aber vielleicht nochmal ganz kurz, wie kann man euch noch unterstützen?

Also Sponsoren brauchen wir?

Ja, Sponsoren auf jeden Fall.

Also die Lichtrouten brauchen Sponsoren.

Das Kollektiv sammelt Geld ein.

Für kleine und für große, das fängt ja schon damit an.

Wir haben jetzt im Herbst die Preview, wo dann auch Installationen sind und die Künstler kommen auch.

Und das sind jetzt, die kommen nicht hierher, weil sie Spaß und Lust haben.

Und die kommen auch nicht hierher, weil sie Millionäre sind, sondern die unterbrechen ihre normale Arbeit, teilweise die sie haben.

Und kommen für ein paar Tage hin und dann geht es da ganz konkret darum, wo kommen sie unter?

Wer bezahlt das Bahn-Ticket? Was kostet es, die Sachen zu installieren?

Die kommen im Hotels unter, oder?

Nein.

Also teilweise, aber das kommt natürlich dann immer auf Kategorie von Künstler an und Ähnliches.

Aber die kommen auch teilweise privat unter was auch sehr, gerade die jungen Künstler auch, glaube ich, ganz schön fanden, um anzukommen.

Aber ja, da fängt es schon an, Verpflegung.

Und es gibt da so viele Möglichkeiten, glaube ich, sponsorseitig reinzukommen und zu sagen, hey, ich kann das beitragen.

Oder ich möchte da helfen oder eben als Sistent, um damit zu koordinieren, zu begleiten, zu organisieren.

die Künstler, den Abläufe, die Stände, die Installation. Da passiert super viel und jeder Hand,

jeder Euro sind da wichtig. Cool. Ein Thema haben wir noch. Damit sollten wir dann auch zum Ende kommen.

Arzt meets Antik, Deadlift Kümmel. Das ist, glaube ich, der aktuellste Aufruf, den wir machen können.

Auf jeden Fall.

Ich kenne kaum einen in Lüdenscheid, der im Bereich Kunst und alles, was drum herum passiert,

so viel Power und Energie hat und Spaß dran hat und die Sachen durchzieht und organisiert.

Auch sozial sich krass engagiert, aber auch irgendwie für die Stadt engagiert, dass er

das hier hinholt und das in so eine tollen Örtlichkeit wie die Schützenhalle, die jetzt

richtig frisch gemacht wurde. Da steht was an. Genau. Stiftung Bergstadt, die da echt viel Arbeit

reingesteckt hat, das wieder herzurichten, feiern am 18. April übrigens auch 125 Jahre

Schützenhalle. Werden wir bestimmt nochmal erwähnen. Ich werde es auch verlinken. Ganz tolles Fest,

was da auf die Lübenscheide wartet. Und jetzt erstmal wird die Schützenhalle bespielt. Nächstes

Wir saßen im Nachgang der letzten Lichtrouten vom Kollektiv zusammen im Schweg und sprachen

über was alles war und wie es war und was uns gefallen hat und was wir noch machen wollen.

Und wenn wir waren noch neu mit Kli, das war auch echt laut.

Und am Nachbattisch saßen ältere Herr oder ältere Herr ist jetzt vielleicht übertrieben,

aber für mich auf jeden Fall etwas älter.

Der dann nachdem er gegessen hatte und sein Nachtisch hatte Ausstieg und kam und in

Wiener Akzenz sagt, ja, ich bin Kunstsamlaus Wien und ich habe ihn gerade zugehört und ich habe

leider nur ganz wenig von den Lichthuten gesehen, aber ich habe auch von Kümmel da so viel zugehört

und ich finde es so toll, wie sie sich hier engagieren und für so ein toller Lichtkunstfestival,

was sie hier haben, absolut beeindruckend und hat das gesamte Lichthuten-Kollektiv auf die

die WIP-Karte für die Art mit Antike setzt, wo dann alle hingehen konnten plus 1.

Ach cool.

Weil er das einfach so cool fand und diese Connection, was dann entsteht, dieses "Das

ist auch im Schweg ist, wo alle zusammensitzen" und man dann so ein Kunstsammler aus Wien trifft.

Das finde ich ist so, Lüdenscheid meets the world.

Das finde ich, das macht der...

Da hilft das, wenn Dorf setzt.

Ja genau, ja genau.

Aber das finde ich halt total cool, dass das stattfindet und da finde ich auch, bin ich

super dankbar, dass der Detlef Kümmel da so viel Energie reinsteckt, weil ich glaube,

der hat viele Baustellen.

Also ich glaube...

Hat ja Lüdenscheide Bezüge?

Ja, der hatte seine Galerie unten in Brücke, wo er immer ist und...

Mach mal ein bisschen, kommt ja auch aus Lüdenscheid.

Machen wir jetzt hier wieder Spekulation.

Wir müssen wahrscheinlich mal mit ihm sprechen, wenn wir dann vor Ort sind.

Ich würde auf jeden Fall auch hingehen.

Das ist, glaube ich, wenn man da...

Kann ich anfassen, das verstehe ich.

Ja, genau.

Und es ist auch interessant, weil es gerade so ein Bridging ist zwischen...

Was ist Kunst? Was ist Antike? Das ist ja noch ganz was anderes und das finde ich halt cool.

Also auf jeden Fall hingehen. Nächstes Wochenende ist der...

19.

19. 2021. 22.

Schützenhalle, Eintritt kosten ein paar Euro, so auf jeden Fall wert. Guckt es euch an, geht hin.

Und ja, von hier aus, Podcast Merkmal, grüßt der Detlef Kümmer und freut sich drauf.

Ich glaube, wir haben es zeitlich fast wieder hingekriegt.

Hervorragend.

Wir haben wahrscheinlich auch ganz viele vergessen, aber wir haben ja nur...

Sicherheit, das ist ja gar nicht unser Anspruch, weil alles zu kennen.

Auch da gilt wieder, alles aus dem Merkischen schreibt uns, macht uns aufmerksam, Künstlerinnen, Künstler, Kunstschaffende.

Wir freuen uns über jede Nachricht und alles, was wir an Infos bekommen,

arbeiten wir auch in den nächsten Folgen gerne wieder ein und ansonsten vielen Dank nach Ihnen.

Vielen Dank Philipp. Ciao. Danke fürs Zuhören. Folgt den Podcast und uns auf Instagram,

damit ihr nichts bemerkenswertes mehr verpasst. Tipps und Anekdoten gerne per Mail an

tips@merkmal.de oder per DM. Bis nächste Woche, euer Merkmal-Team.

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