Was braucht man für 2045?
Shownotes
Diese Woche bei mærk:mal:
Bevor es strategisch wird, erst mal feiern: Die Lüdenscheider Autorin Lena Schätte gewinnt den 50. Ingeborg-Bachmann-Preis 2026 — und obendrauf den Publikumspreis. Die Podcast-Community hat's uns zugespielt (danke, unbekannterweise!). Dazu ein kurzer Ida-Gerhardi-Nachtrag: Fahrradfahren war in Idas Jugend brandneue Hochtechnologie. Offene Frage an euch: Seit wann gibt es eigentlich Brillengestelle?
Dann das Hauptthema: Was braucht man für Lüdenscheid 2045? Unsere These: Bevor über Parkhäuser, Gärten und Innenstadt gestritten wird, muss die Reihenfolge stimmen — denn jede Idee kostet Geld, und Geld verdient die Stadt über die Wirtschaft.
Der Gedankengang der Folge:
Glücksatlas & Lebensqualität — Was macht Bürger*innen in einer Stadt zufrieden (Beispiel Erfurt)? Und warum brauchen alle diese Faktoren am Ende Investitionen? Wie Städte Geld verdienen — Gewerbesteuer als größter eigener Hebel, Grundsteuer als kleiner Bruder, Haushaltssicherung als Realität Hygienefaktoren — Infrastruktur (Stichwort Brücke!), Wohnen, Verwaltung, Sicherheit: notwendig, aber kein Wachstumsmotor Der eigentliche Hebel: Produktivität — Mehr Output bei gleichem Input, Innovations- und Produktivitätssprünge als volkswirtschaftliches Sprungbrett Schumpeter & die schöpferische Zerstörung — Warum Insolvenz-Hochphasen auch Scheidewege sind: Wer adaptiert, bleibt; wer konserviert, verliert Lüdenscheider Wandlungsgeschichte(n) — Von Messingschnallen zum Kaffeeservice, von der Abisolierung zum Weltkonzern: Kostal, Gerhardi & Co. als Beweis, dass Unternehmergeist hier Tradition hat Der historische Produktivitätssprung — Wasserkraft und Osemund: Als das Wasserrad an den Sauerländer Bächen die Eisenverhütung revolutionierte, klang das sicher auch erst mal nach „Hype" Berühmte Fehlprognosen — „Niemand braucht einen PC zu Hause", „Wer kauft ein Telefon ohne Tastatur?": Warum Skepsis gegenüber neuer Technologie selten gut altert (siehe auch: Netflix vs. Blockbuster) KI in der Praxis — Navins Erfahrungsbericht:
Anlauf 1: KI-Tourenplanung → gescheitert Anlauf 2: kleiner denken → digitale Leistungsnachweise + vollautomatische Rechnungsstellung → funktioniert! Die unterschätzte Grundlagenarbeit: ein halbes Jahr Datenaufbereitung für den Data Lake — verstreute Datenquellen (Einsätze, Tankquittungen, Lohnstunden) in einen strukturierten Pool zusammenführen Learning: KI ist am effizientesten, wenn sie erst mal strukturiert und automatisiert — bevor sie „denkt"
Innenstadt-Debatte in der richtigen Reihenfolge — Warum 30–50 Millionen vielleicht anderswo mehr hebeln würden, und warum die Innenstadt trotzdem ein wichtiges (emotionales) Thema bleibt Vision vs. Zielidee + Plan — Politik als Schmerzmittel gegen Rückenschmerzen: Warum Symptombekämpfung ohne Zielbild nicht reicht. Und was Michael Jordan, Kobe Bryant und Michael Phelps (sieben Jahre, jeden Tag, auch Weihnachten) über Zumutungen mit Perspektive lehren
Teaser: Demnächst brechen wir runter, was man mit „diesem komischen KI" konkret machen kann — Grundlagen-Folge in Planung!
Links & Referenzen:
Lena Schätte gewinnt den Ingeborg-Bachmann-Preis 2026: https://bachmannpreis.orf.at/stories/3360282/ Lena Schätte — Porträt (Bachmannpreis/ORF): https://bachmannpreis.orf.at/stories/3354594/ Lena Schätte, Das Schwarz an den Händen meines Vaters (S. Fischer, 2025, Longlist Deutscher Buchpreis): https://www.fischerverlage.de Ingeborg-Bachmann-Preis / Tage der deutschsprachigen Literatur: https://bachmannpreis.orf.at SKL Glücksatlas: https://www.gluecksatlas.de Joseph Schumpeter — schöpferische Zerstörung (Überblick): https://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6pferische_Zerst%C3%B6rung Ida Gerhardi (unsere letzte Folge — jetzt nachhören!) Geschichte der Osemund-Eisenverhütung im Märkischen Sauerland
Transkript anzeigen
00:00:08: Hallo, hallo.
00:00:08: Hallo Philippe!
00:00:09: Hallo Navin?
00:00:10: Herzlich willkommen
00:00:12: zum Podcast.
00:00:17: Ja ich kriege den Text nicht hin.
00:00:20: Sollen wir nochmal anfangen oder ist das okay so?
00:00:22: Müssen wir durchziehen.
00:00:23: Okay sehr gut.
00:00:25: Ich krieg ihn auch nicht mehr hin aber es ist auch ok.
00:00:27: Merk mal dem Podcast
00:00:29: aus Lühenscheid und dem Erkischkreis.
00:00:31: Sehr gut.
00:00:32: Letztmal haben wir gesprochen.
00:00:33: Nein, letztes Mal haben wir überm Ida gesprochen.
00:00:36: Oh ganz wichtiger Nachtrag noch.
00:00:38: Einsatz das Fahrradfahren war auch ein total innovatives Ding weil der Form ist erst aus dem Markt gekommen also dass i da in der frühen Zeit Fahrrad gefahren.
00:00:50: es war so.
00:00:53: ja
00:00:54: ab wann gab's denn die Brillen?
00:00:59: Ist Gestell oder Monoke?
00:01:01: Gute Frage Das stimmt.
00:01:05: Dieser Frage, muss die Community beantworten?
00:01:07: Weiß ich nicht.
00:01:08: Da haben wir noch was zu teesen!
00:01:10: Es gab einen Preis... Jetzt hab' ich dich überhaupt nicht vorbereitet.
00:01:16: Keine Ahnung, wovon du spürst.
00:01:18: Ein Literaturpreis, wenn das irgendetwas mit Lünschädt zu tun.
00:01:30: Richtig.
00:01:32: Und wer hat den gewonnen?
00:01:34: Das weißt Du.
00:01:35: Die Lena Schätte.
00:01:36: Die sind in Lünchädt geboren und wohnt jetzt ein Altner.
00:01:41: Ich bin ja totaler Bandanause, was das angeht.
00:01:45: Dieser Preis ist wohl glaube ich richtig wichtig.
00:01:47: Auf jeden Fall, also ich habe das.
00:01:48: tatsächlich kann mich mal outen diesmal nicht aber ich hab das früher öfters auf Dreisatz geguckt weil das ist ja so die Lesenjahr aus ihren eigenen Büchern vor Publikum vor und vor der Jury Und das ist total witzig.
00:02:04: heute einerseits lernt es ein paar neue Bücher kennen auch wenn ich jetzt nicht zu einer Lese Ratte bin wie andere also sechs sieben Bücher die Woche oder sowas ist bei mir überhaupt nicht möglich Aber Das fand ich immer richtig cool.
00:02:15: Und ja, es ist glaube ich mit einer der renommiertesten Preise in dem Bereich vor allen Dingen für jüngere Autoren oder in der Autorenwelt.
00:02:28: Ich mein jetzt hier schon viel geschrieben aber das ist trotzdem also eine ganz herausragende bemerkenswerte Auszeichnung die ich glaube man gar nicht überschätzen kann.
00:02:42: Ja klar!
00:02:43: Aber ich glaub... Weiß jetzt gerade nicht aus dem Kopf, wie viele Bücher sich schon geschrieben hat.
00:02:50: Wie das sehr gut vorbereitet?
00:02:52: Das ist aber auch okay finde ich.
00:02:54: Du bist okay!
00:02:56: Ich versuche das Leben zu erfinden, aber ok wir machen einfach weiter.
00:02:59: Herzlichen Glückwunsch, noch von der Drinundzig ist sie geboren.
00:03:03: Ich bin in Lüdenscheid.
00:03:04: In Lünscheid ja.
00:03:05: Damit wäre sie jetzt dreieinzehnt, zweienzehnteig, ich werde nur dreientreißig sein.
00:03:09: Ein Millennial...
00:03:11: Ich bin auch millennial.
00:03:13: So grade noch
00:03:14: ne?!
00:03:14: Über drei ist der erste Jahrgang, der sich so nennen darf.
00:03:17: Nee,
00:03:17: ein Achtzig ist erster Jahrgang.
00:03:18: Nein, ich
00:03:20: ziehe nur dreieinachtzig.
00:03:24: Wir sind alles Millennials und darüber sind wir glücklich.
00:03:28: Also, ähm... komischerweise habe ich davon nichts gelesen?
00:03:34: Ich entlühne es scheinlich.
00:03:36: Ja also das ist so mein Wider spremen nicht über unsere.
00:03:41: Also die Auszeichnung über die Auszeichung dieses Preises In seinem Renommee kann man in der ausländischen Presse lesen.
00:03:48: Man kann in der Bundespresse lesend, aber hier lokal...
00:03:51: Du musst ja nicht über die Auszeichnung an sich und darüber das W. Also du musst nicht über diese Auszeichnungen berichten wenn jetzt kein Lühentscheider betroffen ist über die in der Lokalpresse?
00:04:00: Nein!
00:04:01: Aber gerade wenn das so ist...
00:04:03: Haben wir nun mal lokal Bezug?
00:04:05: Ja total!
00:04:07: Ich hab mich auch nie mitgekriegt.
00:04:10: Wir haben auch davon mit gekriegt.
00:04:12: Ich habe es zugesendet bekommen.
00:04:13: tatsächlich Guck mal hier.
00:04:19: Ja, es müsste ein Titel sein.
00:04:22: Die Podcast-Community
00:04:23: hat geliefert.
00:04:25: Endlich mal!
00:04:25: Community merkt man Community I like it.
00:04:30: Also ganz liebe Grüße.
00:04:33: unbekannterweise aber unter Lütenscheiderinnen und Lüdernscheiders darf man sich auch digital unbekanterweise grüßen.
00:04:40: Ich tue sowieso immer so, wenn alle kennt.
00:04:44: Herzlichen Glückwunsch!
00:04:48: Wo haben wir eigentlich davor geredet?
00:04:50: Wir haben kurz über Ida gesprochen.
00:04:52: Auch eine berühmte Frau aus Lüdenscheidt.
00:04:57: Schriftsteller sind auch Künstler wie Maler, ne?
00:05:03: Ja es ist so unterschiedlich und doch irgendwie ähnlich, man kreiert quasi Welten.
00:05:10: Apropos Welten kreieren...
00:05:12: ...Lüdenschall kreien!
00:05:13: Davor haben wir über zwanzig vierzig gesprochen.
00:05:17: Und ich glaube wir sind ein bisschen bei dem Teezer für was kann Was kann KI und wie soll Lüdenscheid eigentlich aussehen?
00:05:26: Und da ist überhaupt kein Zusammenhang gewesen, weil wir das letzte Mal zum Ende angetießt haben.
00:05:33: Aber ich glaube wenn wir über Lügenscheid nachdenken und über Lütenscheid-Zwanzigvierzig nachdenkten egal was du dir überlegst... ...und jetzt sind wir ja nicht die Vorreiter die hier sagen so und so und es muss alles so sein.
00:05:43: Es gibt viele Leute sich Gedanken machen.
00:05:45: Ich glaube aber egal was Du dir überlägst und egal was für Ideen hast jede dieser Ideen.
00:05:52: Ich habe eine Idee.
00:05:54: Die ist los?
00:05:55: Um die Gestaltung der Innenstadt gehen!
00:06:01: Zum Beispiel, nein aber... Nein
00:06:04: genau das eben nicht.
00:06:07: So ich glaube es ist nicht der entscheidende Punkt wie die Innenstadt aussieht und ich glaube auch nicht dass daran alles hängt wie Lünschein in zwanzig Jahren aussieht.
00:06:18: natürlich ist ne Innenstadt wichtig aber alle anderen Bereiche in den verschiedenen Ausprägungen sind wichtig.
00:06:25: Aber was haben alle Ideen gemeinsam?
00:06:29: Lühenscheid.
00:06:30: Sie brauchen
00:06:30: Geld.
00:06:34: Lühentscheid braucht Geld.
00:06:35: Ja, jeder braucht Geld, jede Stadt jedes Unternehmen, jede Person.
00:06:38: aber auch wenn du dir zum Beispiel den Glücksatlas anguckst dann sind alle Faktoren die diesen Glücks-Atlas also wie glücklich bin ich als Bürger in einer Stadt ausmachen ganz unterschiedlicher Faktor.
00:06:52: Aber all diese Faktore brauchen an irgendeinen Punkt Investition Privat, städtische wie auch immer geartete und dafür müssen meiner Ansicht nach Menschen Geld verdienen um zu konsumieren Unternehmen Geld verdient um Steuern zu zahlen.
00:07:06: Und die Stadt eben halt Geld haben um es zu investieren.
00:07:10: und das ist nur möglich wenn Wirtschaft auch hier funktioniert Wenn hier Lokalwirtschaft Wertschöpfung stattfindet wenn hier was ja tut aber vermutlich nicht
00:07:21: Wir sind in der Haushaltssicherung so richtig irgendwas Klar, die Umlagen sind gestiegen.
00:07:26: Wir zahlen viel in alle anderen Töpfe aber es ist ja wohl nicht ausreichend einen Namen da um das machen zu können was man stattmachen möchte.
00:07:35: Genau und abseits der ganzen Umlagen die Städte bekommen und Zuschüsse sind das was sie wirklich verdienen können als Stadt nach meinem Verständnis die Gewerbesteuer
00:07:47: Und die
00:07:48: Grundsteuer.
00:07:50: Der Anteil der Grundsteuern ist aber noch mal wesentlich geringer als jeder der Gewerbesteuer.
00:07:54: Das heißt, auch wenn du die Städte anguckst wo zum Beispiel Erfurt, wo die Menschen scheinbar sehr glücklich sind.
00:08:00: Die auch lebenswert ist.
00:08:02: Der funktioniert aber auch.
00:08:05: Ja, zumindest in den Kategorien und Atlas Beurteilungen, Glücksatlas Beurteilung, die ich gesehen habe.
00:08:14: Es war so eines der Beispiele, wo man halt irgendwie verschiedene Sachen gut angepasst hat und die Menschen zufrieden sind.
00:08:19: Da spielt vieles mit rein also halbwegs gleichmäßig in einer Stadt.
00:08:24: die Erfahrungen oder Erfahrungswelten für Freizeitschule, Einkaufsmöglichkeiten verteilt sind.
00:08:31: Quartiersachen, Mobilität, Sicherheit, Verwaltung das sind alles Faktoren.
00:08:36: aber all diese Faktor um die zu gestalten braucht Geld statt kriegt Geld durch Gewerbesteuer.
00:08:41: Gewerbssteuer entsteht durch viel Geld was den Unternehmen verdient wird.
00:08:47: also wenn ich das so sagen darf mit meinen leichten Kenntnissen der Wirtschaftswissenschaften Wenn du reinguckst, was... Was bringt denn wirklich das?
00:08:56: Also wie verdienen langfristig Unternehmen auch aus volkswirtschaftlicher Sicht mehr Geld.
00:09:04: Dann kannst du immer sagen ja kannst ein bisschen kostenstruktur strauben.
00:09:09: Ja gut mit Kostenoptimierung verdienst Du ein bisschen mehr Geld aber du wächst ja nicht.
00:09:14: Das ist ja kein Mittel zum Wachstum.
00:09:16: Genau und hast ja auch immer Arbeitnehmer.
00:09:18: also wenn du Kosten senkst und das vor allen Dingen an Personal dann nimmst du ja auch Konsumenten aus der Stadt wieder.
00:09:24: Das ist nicht das Ziel.
00:09:26: Ich meine, du hast ein paar Punkte die du unabhängig von... ...das wer dann in Produktivitätssteigerung hasst.
00:09:34: Sind es Hygienefaktoren wie?
00:09:36: Die Infrastruktur muss da sein.
00:09:39: Wir hatten keine Brücke.
00:09:40: Das hat der Stadt nicht gut getan.
00:09:42: mit Brücken ist jetzt okay aber die Straßen immer noch nicht ok.
00:09:44: Das ist die Infrastruktur die du brauchst wenn du hier mehr mehr Leute reinbringen willst.
00:09:49: letztlich ist es dass ja die Idee dahinter mehr Arbeitskräfte mehr leute die hier leben Wenn Leute die hier konsumieren, wenn Leute die Steuern zahlen.
00:09:58: Brauchst du Infrastruktur?
00:09:59: Straßen, Internet?
00:10:01: Du brauchst eine Verwaltung, die funktioniert?
00:10:04: Ja, okay.
00:10:05: Hast du natürlich recht!
00:10:06: Aber die Leute zahlen ja keine Steuere, sondern die Unternehmen zahlen nicht Steueren.
00:10:09: Die Leute zahlend zwar Steuerm, aber die laufen ja nicht direkt in die Stadt, sondern nur über die Umlage und Zuordnung der Anzahl der Leute.
00:10:17: Wie viel wird sobald ihr hier konsummiert?
00:10:19: bleibt das Geld hier.
00:10:23: Sicher.
00:10:23: Aber dafür brauchst du auch viele Sachen, die du hier vor Ort konsumierst, die in der Qualität oder Notwendigkeit abseits von Lebensmitteln natürlich auch konsumerbar sind, also die dann irgendwo hier verkauft oder hergestellt werden?
00:10:33: Ich glaube das zum Beispiel steigert sich automatisch wenn du mehr Leute hast, die hier konsumieren.
00:10:38: Wenn man mehr Leute hat – die Diskurs hatten wir schon mal – wenn da mehr Leute haben, die ausgehen würden einfach weil hier mehr Leute sind, würden mehr Ausgehmöglichkeiten entstehen
00:10:50: Das stimmt.
00:10:50: Du brauchst mehr Konsumenten, ob diese Konsument hier wohn würden weil der Zuwachs natürlich auch erweiterte Infrastrukturmaßnahmen nach sich zieht und Grenzkosten nutzen natürlich auch problematisch werden.
00:11:02: wenn ich jetzt haben wir das mal gesagt wenn ich zehn tausend Leute mehr habe dann muss ich auch in Nahverkehrinfrastruktur Wohngebiete Schulen Kindergärten muss ich investieren.
00:11:12: und dass über zwanzig Jahre kann sich oder dreißig Jahre Kann das vielleicht sein?
00:11:19: Neutral wird, aber erstmal zahl ich übelst drauf.
00:11:23: Es ist nicht positiv auch nicht durch die Gewerbesteuereinnahmen.
00:11:26: Ich habe mehr Gewerbesteuereinnahmen wenn Leute herkommen und konsumieren oder hier Produkte konsumiert.
00:11:30: das heißt Wenn ich von Unternehmen hier kaufe egal ob ich beim Becker Brötchen Kaufer Egal ob ich in die Disco gehe und Bier trinke Oder ob ich vom Unternehmen irgendwelche Aluminium Profile kaufen wenn ich von dem Unternehmen was hier ansässig ist sind Hier angemeldet ist egal welcher Rechtsform Entwas kauf dann entstehen hier Steuer oder hier zugerechnet werden.
00:11:53: Und deswegen ist der größte Punkt, du musst mehr Output bei gleichem Input haben.
00:11:59: Das andere zieht Nachsicht natürlich wenn ich attraktiere.
00:12:05: Wenn wir es nicht schaffen hier ein Trinkwasser zu haben, werden hier keine Menschen nehmen.
00:12:09: Genau und Wohnen muss auch bezahlbar sein.
00:12:13: Es fehlen Wohnungen für große Familien?
00:12:15: Auf gar keinen Fall.
00:12:18: Weil gut mag sein aber Wohnraum... Das hat ja auch komplexes Thema, haben wir letztens mal schon besprochen.
00:12:23: Aber genau, du brauchst Mobilität, Du brauchst Wohnheimen, Du brauchtst Sicherheit und Verwaltung.
00:12:27: Das alles muss funktionieren, da muss man investieren.
00:12:30: Mit der große Hebel ist die Produktivität dann.
00:12:33: Mehr Output bei gleichem Input.
00:12:35: Du musst mit dem was du hast irgendwie mehr schaffen!
00:12:39: Und das klingt total nach Magie.
00:12:42: aber in der Wirtschaftswissenschaft ist das das Sprungbrett ne?
00:12:46: ... an Möglichkeiten auch volkswirtschaftlich unterschrauben, sondern du willst eigentlich Produktivitätssprünger haben.
00:12:53: Ein ganz großer Faktor dafür sind Innovationen.
00:12:55: also sei es jetzt ein Start-up mit einer tollen Idee, neues Produkt.
00:12:58: und wenn du die habe ich vorhin noch nachgelesen... Wenn du dir die ganz großen Unternehmen hier alle anguckst von.
00:13:03: wir haben schon oft über Gehardie gesprochen oder Huk mal gesprochen Kostal.
00:13:10: Die haben alle irgendwann mal angefangen zwei drei vier fünf Mann Betrieb und haben total Dinge gemacht diese zehn zwanzig Jahre später gar nicht mehr gemacht haben oder so krass weiterentwickelt haben und dadurch eben halt hoch spezialisiert bessere Effizienzen erreicht haben.
00:13:25: Und damit natürlich die höhere Produktivität.
00:13:27: also ich glaube während kostal leopold hieße glaub ich der gründer ganz früh irgendwelche abisolationen hergestellt hat was totales novum damals war aber ganz klein ist er schon nach Ich weiß nicht nur ein paar jahren schon in einen erweiterten anderen Bereich gegangen.
00:13:47: Die hat angefangen mit messen schnell und ist dann zu Kaffeeservies gegangen ja, und dann weiter.
00:13:55: also ich glaube die Wandelfähigkeit ist hier auf jeden Fall da unter.
00:14:00: Unternehmergeist ist auch da.
00:14:01: du musst halt nur Mittel und Wege bieten wie du diese Produktivität steigern kannst oder auch neue Produkte neue Dienstleistungen entwickeln kannst Und dafür brauchst du aber auch wiederum auch unternehmensinternen Ressourcen.
00:14:14: Das heißt, wenn ich die Produktivität steige, schaffe ich gleichzeitig irgendwo für mich entweder kapital oder menschenfrei... ...die dafür sorgen können wie Google das macht ne?
00:14:23: Zehn Prozent des Unternehmendes gebe ich für Sachen aus, die jetzt noch keinen Sinn machen.
00:14:27: Ich muss ja gucken was mache ich in zehn, was mache ihr in zwanzig Jahren?
00:14:29: Ja gut, du hast immer die Weiterentwirkung der Technologie, die uns da geholfen hat von der Dampfmaschine bis zum Computer, zum Internet, was immer jetzt auch ansteht.
00:14:40: Also da werden wir wahrscheinlich jetzt gleich drüber sprechen.
00:14:43: Die nächste Welle ist mit Sicherheit die KI-Welle oder und die Robotics-Wälle, die sind der nächste Produktivitätsspruch.
00:14:55: Man muss
00:14:57: nur irgendwie das Thema so handhabbar machen dass du es auch nutzen kannst.
00:15:02: Bei vielen Gesprächen die wir gerade führen kommt immer wieder raus ja ja Blase bringt nichts, machen wir nicht... Ich weiß gar nicht, von Begelz war das diese schöne Zitat.
00:15:13: Das Internet ist nur eine Blase.
00:15:16: Keiner wird PC zu Hause stehen haben sondern die werden über nur...
00:15:20: Ja genau
00:15:20: ich krieg's nicht mehr hin aber... Nee jetzt
00:15:21: fand ich Begelze, aber niemand wird einen privaten Computer zuhause stehen haben.
00:15:27: es wird riesengroße Computer geben die in ausgewählten Unternehmen stehen und so viel kosten dass sich keiner leisten kann.
00:15:33: Aber gut es ist genauso wie Borma damals bei Microsoft sagte Was soll man mit einem iPhone?
00:15:41: Also das Ding hat nicht mal eine Tastatur.
00:15:45: Wie soll ich damit E-Mail schreiben?
00:15:46: und dann kostet es tausend Euro, was für ein Quatsch!
00:15:48: Niemand wird das kaufen.
00:15:51: Aber ich glaube um das zurückzukommen und den historischen Schwank auch hier lokal zu machen ist genauso wie ganz früher wo du von der Eisenverhütung irgendwann festgestellt hast wir können einen Wasserrad bauen.
00:16:05: Und erstmal weißt du wenn dir jemand gesagt hätte So, wir gehen jetzt einfach an den Fluss und dann können wir das so verauern.
00:16:11: Dann machen wir einen Hammer und dann machen wir das!
00:16:13: Und der gesagt so... Ich glaube es ist Quatsch.
00:16:16: Es ist ein Hype.
00:16:17: und wie viel kostet das?
00:16:18: Das macht überhaupt keinen Sinn.
00:16:19: Also, am Ende war die Grundlage für alles was danach folgt.
00:16:25: Dass man die Bremer Karma gibt's ja noch aber es gab hier viel mehr speziellen unterschiedlichsten Aufgaben.
00:16:32: Und ich glaube du musst das was da ist nutzen Und die technischen Möglichkeiten, die aber entstehen.
00:16:36: Die Innovationen, die gerade am Horizont zu sehen sind schon früh mit Beschäftigten und auseinandersetzen.
00:16:41: Aber
00:16:41: warten wir nicht mal hier?
00:16:43: Zumindest hatte ich das Gefühl, wir waren mehr am Puls der Zeit... Am Zahn der Zeit!
00:16:50: Nee, der Zahn in der Zeit, da knabbert an den Dingen, dann gehen sie kaputt.
00:16:52: Also wir
00:16:52: waren am Pulz der ...zeit?
00:16:55: Lachen wir das so?
00:16:56: Ja, ich glaube schon.
00:16:57: Hallo, wir haben am Pulz der Zeit.
00:16:59: Inzwischen habe ich das Gefühle, wir sind eher skeptisch was Neuerungen angeht.
00:17:03: Also viele von mir, dem jetzt Dass ich reden, kommt auch dieses... Ich hab's ja gerade schon gesagt.
00:17:07: Naja ist ne Blase aber ach so ein Quatsch.
00:17:11: Spinnend alles noch.
00:17:14: Können wir alles ignorieren.
00:17:16: Früher hat sich das gefühlt also da weiß ich es einfach nicht dass er so'n Gefühl war mal mutiger ey cool ist was Neues.
00:17:23: lass uns testen und gucken was passiert?
00:17:25: Ich meine da gehts jetzt doch bisschen so um noch ein bisschen knowledge wissenschaftlich reinzubringen.
00:17:31: was mir so gerade wie einfällt ist ja so ein bisschen Schumpeter.
00:17:34: Also du brauchst ja diese schöpferische Zerstörung.
00:17:36: Und wir haben ja gerade, ich glaube in zwölf Jahres hoch insolvenzen und auch hier kennen die Themen Insolvenz oder Schließung von Standorten.
00:17:44: Das ist grundsätzlich nichts Verkehrtes weil es gibt an so einem Scheideweg wie jetzt auch gerade sind.
00:17:50: Gibt es einfach Leute, die adaptieren?
00:17:53: Die sich anpassen, die sich umstellen, die einen Zweifel neu gründen oder neu ausrichten und diese Technik nutzen werden.
00:17:59: Es gibt Unternehmen, die das nicht machen werden und die werden zurückbleiben und die wird es in zehn Jahren nicht mehr geben.
00:18:05: Aber ich habe hier das Gefühl, in Lüdenscheid nutzt es relativ wenig.
00:18:09: Also die Diskussion oder... Ich kriege sie einfach wirklich nicht mit.
00:18:13: Sonst den Berliner Kreisen und auch aus den Stuttgarter Kreisen weiß sich dass da viel mehr Menschen sich mit beschäftigen.
00:18:22: Ja, das ähm...
00:18:25: ...deskeptische Sauerländer.
00:18:27: Ach, das weiß ich gar nicht.
00:18:28: Berlin
00:18:28: ist wahrscheinlich einfach, dass es eher tatsächlich kleinere Unternehmen, viele Start-ups, die einfach auch aus dieser Idee geboren sind aber ein Stuttgart.
00:18:39: Ich glaube, dass im gewissen Teil wird's reinspielen.
00:18:41: Dass wenn ich ein Unternehmen habe was läuft warum sollte ich mir dann irgendein Chaos reinholen?
00:18:45: Was ich nicht verstehe.
00:18:46: Was weiß ich irgendwo mal les oder was wir
00:18:48: irgendwelche... Du kennst die Netflix Story.
00:18:51: Netflix hat damals DVDs geschickt.
00:18:54: Hat das komplette Ding kanibalisiert.
00:18:57: Das ganze Unternehmensmodell kanibalisiert indem sie das Ganze gestreamt haben und damit war das DVD System quasi kaputt.
00:19:04: aber damit waren die Vorreiter Netflix hätte dem Blockbuster Weg gehen können, also wäre wahrscheinlich den Blockbuster weggegangen hätten sie diesen Schritt nicht gemacht.
00:19:14: Ja gut die sind aber auch zweigleisig gefahren ne?
00:19:17: Ich glaube das ist auch vollkommen richtig.
00:19:20: ich glaube die Bereitschaft von jedem Unternehmen zu sagen wie viel Innovationen und Zukunftsfähigkeit traue ich mir zu hat immer was mit den Geschäftsführern und der Unternehmenskultur zu tun.
00:19:33: Ich glaube Leute die sagen Ich bin klug genug und ich weiß auch die Generation davor, meinen Vater, mein Großvater.
00:19:40: Die haben auch die Bereitschaft gehabt innovativ zu sein neue Dinge auszuprobieren neue Wege zu gehen oder auch wisse Maße Dinge zu riskieren den Mut zu haben Pionierarbeit zu leisten um dann eben halt an der Spitze zu stehen.
00:19:57: Ich glaube das grundsätzlich gibt es hier schon aber das ist ja auch so ein Sediment finde ich was du in ganz Deutschland hast dass du in seiner Welt lebst von Wir haben viel erreicht und wir schützen den Bestand.
00:20:09: anstatt zu überlegen wie kann ich progressiv sein im Sinne von Ich muss jetzt überlegen Ja, ich finde also ja ich Inhaltlich stimme ich dazu.
00:20:22: Ich finde der Begriff ist immer so ein bisschen gefährlich weil er So unsere fette faule Leute erinnert.
00:20:28: das glaube ich nicht unbedingt sondern ich glaube es ist eher so dass wenn du auch schon kurz angerissen Wenn du gewisses Sachen erreicht hast und du auch in den sozialisiert bist, also gewisse Niveaus.
00:20:40: Dann wirst du automatisch Bestandsschützende.
00:20:48: Das ist ja dann das Konservierende.
00:20:50: wo du sagst so wenn wir zu konservieren werden hinsichtlich unseres unseres Status?
00:20:55: Dann haben wir nicht mehr den Mut und den Zwang vorzuschreiten.
00:20:59: Und wenn keiner den mut hat voranzuschreiten und wir alle stehen bleiben Ja, dann die Welt dreht sich weiter.
00:21:05: Dann haben wir ein Problem und verdient irgendwann kein Geld mehr weil... Und das ist jetzt nicht über diese Drohgebärde in China sondern da kannst du auch gerne nach... nach Buhlen gehen.
00:21:15: Da kannst du in die Niederlande nach Dänemark gehen.
00:21:17: Du kannst selbst noch Österreich gehen.
00:21:20: Selbst nach Österreich?
00:21:21: Ja,
00:21:21: Österreich ist jetzt nur... also klein und sehr ähnlich.
00:21:26: aber selbst diese Wirtschaften hängen ja auf viel von Deutschland ab.
00:21:29: Aber selbst sie sind punktuell da innovativer.
00:21:32: Und natürlich was für den Großstädten in Deutschland.
00:21:34: Natürlich auch noch mal eine andere Ausrichtung, eine höhere Vernetzung.
00:21:37: aber auch da passiert das was ja hier im Kleinen auch Sinn machen würde wenn ich es schaffe die Schnittstellen zwischen jungen Leuten die sich weiterbilden die sich mit Dingen auskennen etablierte Unternehmen Investoren Geld ist ein ganz großes Thema Investitionskapital groß und klein Wenn nicht die in der Fläche besser zusammenbringe vor Ort dann kann auch mehr passieren.
00:22:01: Ich glaube, der entscheidende Schritt ist eben halt du musst dich damit beschäftigen.
00:22:05: Du musst sich damit auseinandersetzen.
00:22:08: Robotik und KI, Physiakal AI auch was ja dann die Schnittstelle ist hat unglaublich viel Potenzial und natürlich ist das jetzt alles noch nicht perfekt.
00:22:20: marktreifern dass es nicht etwas so im Laden wie früher Windows kaufen kann sondern wir sind in dem Status wo die Leute in der Garage rumschrauben gefühlt
00:22:30: sollten
00:22:32: Ja oder so, besser genannt.
00:22:35: Aber es ist schon viel möglich plus.
00:22:38: du musst dich damit beschäftigen.
00:22:41: Wir sehen das ja bei uns auch in den was wir gerade mit anderen Unternehmen besprechen immer wieder die Schwierigkeit überhaupt diese Welt einzusteigen und vielleicht sollten wir mal... Vielleicht zeig ich mal kurz was wir gemacht haben oder wo wir gerade machen und wo die Herausforderungen sind?
00:23:02: kommentierst du einfach, was wir gemacht haben.
00:23:07: Das Thema KI liegt mir im Herzen einfach... Ich habe ja so viele Nächte damit geopfert, da muss es auch irgendwann produktiv funktionieren.
00:23:16: Wir haben mal angefangen mit einer Tourenplanung und die ging komplett schief.
00:23:20: ich glaube das ist eine klassische KI-Erfahrung, in der das haben wir vor einem Jahr angefangen.
00:23:24: Es hat nicht funktioniert, wir haben es nicht hingekriegt.
00:23:27: Dann sind wir zurück zurückgegangen und haben kleinere Prozesse in der Verwaltung uns vorgenommen.
00:23:35: Rechnungsstellung, wir haben jetzt die Leistungsnachweise digital und dann ist die Rechnungstellung damit vollautomatisiert.
00:23:40: Das ist zwar allennens KI aber eigentlich eine Automatisierung.
00:23:44: Die funktioniert und damit konnten wir zeigen geht der Quatsch funktioniert und wie können es neue Sachen angehen?
00:23:50: Wir haben uns dann auch noch mal an das ganze Thema Tourenplan gewagt.
00:23:55: Wir mussten aber dafür – und das mussten wir schmerzhaft irgendwie feststellen, die Daten aufbereiten.
00:24:01: Wir haben alle Daten!
00:24:02: Wir sammeln so viele Datenpunkte mit jedem Besuch beim Patienten, mit jedem Einsatz.
00:24:08: Aber die waren nicht aufbereitet.
00:24:10: Wir sind jetzt quasi ein halbes Jahr gebraucht um die Datenstruktur so hinzukriegen dass ich sie überhaupt bearbeiten kann.
00:24:15: Also wir haben einen Data Lake gebaut….
00:24:19: Erklär
00:24:19: kurz was ein Data Lake ist?
00:24:21: Ich dachte du
00:24:24: machst es!
00:24:26: Also du brauchst erstmal jede Menge Daten.
00:24:29: Das Schöne an KI ist ja, dass solche Sachen wie Big Data einen Schlagbrot seit zwanzig Jahren aber jede Menge riesengroße Mengen an Daten wunderbar sind für KI.
00:24:43: da freut die sich quasi drauf und es genauso wie mit Kontextualisierung von Daten also Mustererkennung und wiederholende Aufgaben.
00:24:53: Und wenn du jetzt sagst, muss man auf.
00:24:55: Ich kreiere hier einen großen See voller Daten die ich dann im besten Falle noch so strukturiere dass sich das DKI sie lesen kann.
00:25:07: also strukturierte Daten sind besser als unstrukturierte daten.
00:25:12: und dann habe ich ein Prozess der sich öfters wiederholt damit verbunden im besten Falle noch etwas, wo ich mit Mustererkennung was machen kann.
00:25:21: Dann habe ich einen Einsatzort der für KI super ist.
00:25:25: Unsere Herausforderung war dabei wir haben so viel verschiedene Datenpult die isoliert voneinander waren.
00:25:32: Wir haben hier haben wir... Also wir gehen natürlich tanken und kriegen wie viele Liter oder bisschen wieviele getankt haben.
00:25:44: Das ist irgendwo
00:25:45: auf einer gesquitten
00:25:50: quittung kommt nicht zu verarbeiten.
00:25:54: dann hast du andere sachen wann wo wie welche eins ist stattgefunden haben.
00:25:57: die haben wir in einer software drin.
00:25:59: Dann haben wir auf der anderen seite noch die lohnensachen und die mitarbeiter stunden diesen auch nicht zusammen haben auch nicht zusammenspunktioniert um bist du alles, in einem pool oder einen seh schmeißt indem du dann auf alle gleichzeitig darauf zugreifen hat eine weile gedauert.
00:26:13: also das war ein Stück Arbeit, was ich unterschätzt habe.
00:26:18: Aber wenn du das einmal hast kannst du jetzt hergehen und wirklich mit Intelligenz dran gehen und anfangen eine größere Sache zu machen.
00:26:25: Also jetzt sind wir bei dem Thema Tourenplan.
00:26:29: soweit ist wird es jetzt.
00:26:30: Das hat ja auch noch zwei Ebenen.
00:26:32: Du hast einmal die Ebene wo du sagst Ich kann KI nutzen um Automatisierung vorzubereiten.
00:26:38: Das heißt was du jetzt gerade gesagt hast du nutzt die verschiedenen Techniken die die KI bietet um dieses System zu konzipieren und dieses System aufzusetzen oder auch verschiedene Daten zusammenzuführen.
00:26:52: Das ist ja quasi, sag ich mal was produzierendes.
00:26:55: und am Ende hast du aber eine Automatisierung die selber nicht Intelligenz sein muss im Sinne von da ist noch zusätzlich krasse KI-Modelle drin, die irgendwas berechnen.
00:27:04: das wäre dann vielleicht bei einer Turmplanung so, ne?
00:27:07: Aber bei anderen Sachen ist ja immer die Frage A...
00:27:11: Turm Planung sage ich auch nicht, KI ist einfach nur...
00:27:13: Genau!
00:27:14: Das wollte ich gerade sagen, also halt zwei Ebenen.
00:27:16: Du kannst theoretisch auf einer tieferen Ebene auch KI aktiv einsetzen die dann halt für dich in Anführungszeichen denkt.
00:27:23: aber im ersten Schritt ist sie glaube ich am effizientesten wenn du sie halt nutzt um das was du hast Effizienter zu gestalten und zusammenzubringt.
00:27:32: Zu
00:27:32: strukturieren
00:27:33: Genau Und ähm
00:27:36: Ich glaube wir sollten mal ein Strecht untermachen, es wird schon kompliziert dass wir gerade sein oder?
00:27:40: Findest du...
00:27:42: Also hat mich ein halbes Jahr gebraucht, da hinzukommen.
00:27:45: Oh Gott!
00:27:46: Ja ich kenne es so, ich würde jetzt gerne noch... Das ist
00:27:48: auch kein Deutscher mit
00:27:49: sehr viele Stunden drüber reden ehrlich gesagt.
00:27:52: Aber ja gut okay.
00:27:53: Nee
00:27:53: ich glaube aber dann haben wir das Formatum komplett gekillt.
00:28:00: Wie kamen wir denn von Produktivität dahin?
00:28:03: Gute Rückfrage.
00:28:05: Wirklich simpel damit steigen die Produktivitäten.
00:28:07: Ja nein aber Produktivitätssteigerung als der Faktor für mehr Gewinn Am Ende heißt mehr Output mit gleichem Input und die Barriere KI zu nutzen, um meine Systeme, meine Daten angefangen von kleinen Verwaltungsaufgaben bis zu größeren Prozessen im Unternehmen zu optimieren.
00:28:29: Heißt ich kann mit relativ wenig Input einen relativ höheren Effekt in Output plus.
00:28:36: Ich habe so eine Kaskadeneffekt wenn ich gewisse Stellschrauben, gewisse Painpoints also Schmerzpunkte im Unternehmen damit löse.
00:28:44: Dann setzt sich ganz viel Kapazitäten frei die mehr Produktivität im Sinne von ich kann schneller ein Angebot schreiben, ich kann schneller entscheiden wie wir gewisse Dinge produzieren oder erstellen wann welcher Mitarbeiter wo welche Aufgabe ausführt glaube ich ist total sinnvoll.
00:29:01: und das heißt einfach Produktivität.
00:29:02: und höhere Produktivitet heißt am Ende einfach
00:29:05: erfolgreich unternehmen
00:29:06: erfolgreiche Unternehmen auch effektiv ein höherer Gewinn, weil ich bei gleicher Kostenstruktur höre einen Output habe damit größeren Umsatz und unter Bestrich mehr gewinnen.
00:29:14: Das heißt mehr Steuern für die Stadt im besten Fall mittelfristig mehr Lohn für Mitarbeiter und auch für den Unternehmen immer mehr Geld.
00:29:20: Dann
00:29:20: kümmert eigentlich um die Innenstadt
00:29:21: kümmern.
00:29:24: Ich finde die Reihenfolge ist da völlig verquere in der öffentlichen Diskussion im
00:29:29: Moment.
00:29:31: Ja wie gesagt ich glaube das ist ein emotionales Thema.
00:29:34: Ich glaube dass es nicht dieses strategische was wir jetzt gerade besprochen haben wie denke das systematisch, sondern es ist so ein emotionales Thema.
00:29:43: Alle wollen dass das schön ist und wir uns alle da treffen und eine gute Zeit haben.
00:29:47: Und dann haben die Leute ganz unterschiedliche Ideen von Parkhäusern und Gärten bis über Bestand- und Neubau.
00:29:56: Ich glaube auch, dass man dreißig vierzig fünfzig Millionen bestimmt zielgeführter Effizienter hebeln könnte um dass die Stadt mittelfristig mehr Geld verdient und investieren kann über die nächsten zwanzig Jahre.
00:30:10: Das macht schon, glaube ich auch mehr Sinn.
00:30:12: Bloß ist natürlich immer eine Diskussion an der sich alle beteiligen müssen und auch zeigen müssen was ihnen wichtig ist und wo sie hin wollen und wenn die Diskussion zu klein ist dann...
00:30:28: Also noch etwas was ich nicht so richtig verstehe auch jetzt gerade mit den Renteneinkommenssteuern, Reformen, Pflegereformen und alle bevorstehen.
00:30:40: Es wird immer erst was Detail geredet, aber es kommt nie.
00:30:44: die überbordene Visionen wird nie klar dargestellt.
00:30:49: Ich glaube das sich mit Vision und Vision muss man ja mal vorsichtig sein weil sie einerseits natürlich langfristige Ideen versuche konkret darzustellen andererseits aber auch manchmal zu unkonkret sind.
00:31:05: ich glaube ist der bessere Begriff ist wahrscheinlich sogar eine Zielidee und ein Plan Ja, aber die fehlt ganz oft.
00:31:16: Im öffentlichen Raum sehe ich die nirgendwo.
00:31:19: Also vielleicht seh' ich's einfach nicht was der Plan ist für das einzelne Quartier, für den Stadt-, für den Kreis-, fürs Land-, für einen Staat?
00:31:29: Irgendwie...
00:31:33: Ich glaube dass die Ideen teilweise auch fehlen oder die Ideien sehr punktuell sind.
00:31:40: Aber die müssen ja von oben kommen!
00:31:42: Die Vision Also zumindest müssen wir oben zusammengefasst werden, weil unten hat jeder eine eigene.
00:31:48: Ja genau das ist aber glaube ich nicht der Fall.
00:31:50: also ich kann jetzt nur von außen betrachtet zum Beispiel bundespolitisch glaube ich es ist halt wie bei vielen Sachen die ihre Probleme möglichst laut und zielgerichtet bei den richtigen artikulieren werden gehört und dann wird dieses problem gefixt dass es über das was wir vorhin gesprochen haben.
00:32:11: je nachdem wo meine schmerzpunkte sind versuche ich halt irgendwie ein Pflaster drauf zu machen.
00:32:16: Wenn mir der Rücken wehtut, dann gucke ich da sich einen Schmerzmittel nehmen weil mir der rücken weh tut.
00:32:22: Das ist daran liegt dass ich jeden Tag total blöd gebückt oder schlecht an meinem Tisch sitze.
00:32:27: überlege ich nicht.
00:32:27: Ich überlege nicht.
00:32:29: was muss ich eigentlich langfristig tun?
00:32:30: Ich müsste jeden tag zum sport gehen, ich bräuchte eine andere Sitzmöglichkeit, ich musste mich mehr bewegen das es so eine komplexes Geführe, dass man eher guckt okay jetzt habe ich schmerzen also nehme ich jetzt den Schmerzwittel.
00:32:41: Ja, das ist in der Politik ganz oft eigentlich Geld oder Reform?
00:32:44: Oder beides.
00:32:45: Entweder mache ich eine Reform und sage wir müssen uns was zumuten, wir müssen jetzt hart sparen... ...oder ich sag, wir müssten jetzt ganz viel Geld ausgeben!
00:32:51: Das ist
00:32:51: auch das Problem, dass keiner sagen wir jetzt einmal kurz enger schneiden, worum fünf Jahre Luft holen und dann auf die anderen Seite wieder auftauchen um Vollgas geben.
00:33:00: Ich glaube es ist ja gar nicht enger schnell, das hast du gerade gesagt.
00:33:02: Es ist eher, dass man wissen muss hey wie wollen wir aussehen?
00:33:08: Aber ich glaube das ist schon enger schnell.
00:33:09: wenn du jetzt z.B.
00:33:10: sagst Die Straßen müssen langfristig saniert werden.
00:33:14: Dann musst du die wahrscheinlich ein bisschen tiefer abgraben und besser mehr Geld reinstecken, etwas besser herstellen.
00:33:22: Das kostet einfach, dann hast du in dieser Stadt nochmal zwei Jahre Stau.
00:33:28: Da sind dir Kosten, die damit entstehen!
00:33:29: Was meinst Du denn noch mit Engelgütteln engerschnallen?
00:33:32: Du musst damit leben dass du zwei jahrelang hier besser doch wieder eine Fahrt rauskrams.
00:33:40: Also es wird unbequemer.
00:33:42: Ja, ich glaube das sind aber zwei unterschiedliche Dinge.
00:33:44: Gürtel Engerschnallen heißt so krass verzichten.
00:33:47: Aber ich glaube was du eigentlich sagen willst so wie ich dich verstehe heißt ja eher Ich muss umdenken Ich muss die bestehenden Probleme und ich kann ja auch Menschen etwas zumuten.
00:33:56: Ich kann sagen hier wir haben Alternativen.
00:33:58: Wir müssen jetzt mal ein bisschen umdenkt.
00:34:01: Das mache ich aber nur wenn ich eine Perspektive habe.
00:34:03: Wenn jemand sagt pass mal auf Du willst aussehen wie Football Gott Tom Brady?
00:34:10: Dafür musst du aber jetzt Okay, was auch immer.
00:34:13: Ich hab keine Ahnung von Football.
00:34:15: Er gilt schon als einer der besten aller Zeiten.
00:34:17: aber so mit den News.
00:34:18: Gehen
00:34:18: wir auf Basketball?
00:34:19: Ja also wenn du aussehen willst wie Michael Jordan und so erfolgreich sein willst wie Mikel Jordan... Haare ab!
00:34:25: Bitte?
00:34:25: Haare Ab!
00:34:27: Genau.
00:34:28: Nein, aber dann musst du halt jeden Tag zwei.
00:34:30: oder wie Kobe Bryant muss du halt jeden Tag zwei drei mal trainieren.
00:34:33: oder habe ich neulich noch mit jemandem drüber gesprochen?
00:34:35: Phelps.
00:34:36: Phelbs sieben Jahre lang jeden Tag schwimmen gegangen zum Training Sieben Jahre lang, dreihundertfünfzig Tage Geburtstag, Oma Tod Weihnachten Scheißegal jeden Tag.
00:34:47: So und das ist was für der Zumut ist aber mit einer Zielsetzung.
00:34:49: heute sagt ich will zwölf Goldmedaillen gewinnen Ich will alles gewinnen.
00:34:53: mehrfach so und wenn du jemanden klar artikulieren kannst wo wollen wir hin?
00:34:58: Dann ist es auch okay dafür Schmerzen zu ertragen oder irgendein Aufwand auf sich zu nehmen.
00:35:04: Und das kann hier und da bedeuten dass Du Für manche Sachen weniger hast kann auch hier und dafür bedeuten Dass du Sachen neu denken musst oder umplanen muss.
00:35:13: Manchmal musste kreativ sein, manchmal musste einfach hart daran arbeiten.
00:35:17: das ist alles möglich und das ist ja auch je nach Strategie und Plan und Zielsetzung abhängig welche Maßnahme dann zielgerichtet und sinnvoll ist.
00:35:24: aber ich glaube das Entscheidende ist ja du brauchst die Idee und du musst wissen wie du diese Idee halt auch umsetzen kannst.
00:35:34: was muss ich tun um dahin zu kommen?
00:35:36: um zurückzukommen was wir gerade gesagt haben alle Ideen die wir haben kosten Geld.
00:35:40: am Ende musst irgendwie mehr Geld hinkommen und das bedeutet, ich muss mehr verkaufen.
00:35:45: Im besten Fall muss sich nach innen wie nach außen mehr verkaufen.
00:35:48: Das gilt ja im Großen und Kleinen als Stadt oder als Land oder als Staat aber ich muss es ja schaffen so viel mehr anderen zu veräußern dass ich innen drin mehr ertrag habe als nur das Nullsummspiel mit mir selber oder im besten fall sogar noch schlimmer dass ich gar kein Null-Summs Spiel habe sondern am Ende ein Video haben.
00:36:11: Das geht über Produktivität, das geht über Innovationen und Produktivitätssprünge.
00:36:16: Und dafür muss ich bereit sein und mutig sein und auch den Raum und Umstand haben und die Expertise Technologie wie KI wie Robotik aktiv gezielter einzusetzen und zu überlegen Wie können wir in Zukunft damit besser umgehen?
00:36:29: Also auch strategisch wie jedes einzelne Unternehmen.
00:36:31: es kann ja vieles Unternehmer anders sein was sie gerade brauchen.
00:36:34: was die Pain Points sind.
00:36:36: für den einen ist weiß ich nicht Energie ein großes Thema und dann kann ich halt damit überlegen, wie kann ich das effizienter steuern?
00:36:44: Wie kann ich mich umbauen beim anderen?
00:36:46: Das ist die klassische Produktion.
00:36:49: Was
00:36:49: wirklich nochmal demnächst noch mal machen müssen ist dass nochmal weiter runterbrechen was man überhaupt mit diesem komischen KI machen kann.
00:37:01: Du willst das jetzt nicht weil es zu lange dauert.
00:37:04: ja du hast recht
00:37:05: wir haben schon die halbe Stunde voll.
00:37:11: Jut!
00:37:12: Danke Philipp.
00:37:13: Danke David, bis dann.
00:37:15: Tschüss zusammen.
00:37:30: Ciao.
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